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Politik

KTQ fordert umfassenden Qualitätsansatz

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Berlin – Vor einer Qualitätssicherung nur in Teilbereichen eines Krankenhauses hat die „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen“ (KTQ) gewarnt. „Die Qualitätssicherung muss alle Bereiche eines Krankenhauses umfassen. Nur dann kann die Patientensicherheit auf Dauer umfassend gesichert werden“, sagte Josef Mischo, Vorsitzender der KTQ-Gesellschafterversammlung, in Berlin.

Er betonte, die Qualität eines Krankenhauses mache nicht an den Fachbereichsgrenzen halt. Deshalb führe nur die Prüfung des gesamten Qualitätsmanagements eines Krankenhauses zu einer aus­sage­kräftigen Information darüber, wie es um die Qualität vor Ort stehe und biete Ansatz­punkte für Verbesserungen. „Dieser Ansatz einer umfassenden Qualitätszertifi­zierung darf nicht verlassen werden“, betonte Mischo.

Der Vorsitzende der KTQ-Gesellschafterversammlung wandte sich gegen Bestrebungen von Fachgesellschaften, nur ihren eigenen Themenbereich zu prüfen. „Wer eine gute Qualität in seinem Unternehmen erreichen möchte, der braucht den unabhängigen Blick von außen auf das Ganze. Ich habe meine berechtigten Zweifel, ob dies eine Fach­gesellschaft leisten kann“, sagte Mischo.

Im Rahmen des KTQ-Verfahrens werden Einrichtungen des Gesundheitswesens im Drei-Jahres-Rhythmus in den Bereichen Patientenorientierung, Mitarbeiterorientierung, Sicherheit – Risikomanagement, Information und Kommunikation, Unternehmens­füh­rung und Qualitätsmanagement geprüft. © hil/aerzteblatt.de

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