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Ausland

Arzt bringt medizinische Geräte an syrische Grenze

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Mainz – Der Mainzer Sozialmediziner Gerhard Trabert ist mit einer Lieferung von medi­zi­nischen Geräten an der türkisch-syrischen Grenze eingetroffen. In der Grenzstadt Rey­ha­nli will er sich mit dem Klinikarzt Mouheb Kaddor aus Idlib treffen, der dort mehrere hundert Verletzte aus Aleppo behandelt, wie er gestern mitteilte.

Zu der mit Spenden finanzierten Lieferung gehören Spezialgerät wie Dermatome zur Ver­sorgung großflächiger Brandverletzungen, Injektionsgeräte (Derma-Jets) sowie Röntgen- und Sonographiegeräte, Skalpelle, Antibiotika und Verbandsmaterial. Der Transport ver­zögerte sich, weil die erforderlichen Genehmigungen der Behörden auf „viele adminis­tra­tive Hürden“ stießen, wie Trabert berichtete.

Der Mediziner schlug zudem Partnerschaften zwischen Kiniken in Syrien und Kran­ken­häu­sern in Rhein­land-Pfalz vor. So könnte das Akra-Bat-Hospital in Idlib auch länger­fris­tig mit dringend benötigtem Material und Medikamenten versorgt werden, sagte er.

Das Akra-Bat-Hospital ist eines von drei Krankenhäusern in der Umgebung von Aleppo und Idlib, die noch medizinische Versorgung bieten. Es sei aber das einzige, in dem auch komplizierte Operationen noch möglich seien, sagte Trabert. Mit 25 bis 30 Operationen am Tag arbeiteten die sieben Chirurgen der Klinik bis zu den Grenzen ihrer Kräfte. © dpa/aerzteblatt.de

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