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Beim Verzicht aufs Rauchen führen die Männer

Montag, 2. Januar 2017

Potsdam – Die Zahl der Raucher in Brandenburg ist in den vergangenen zehn Jahren zu­rückgegangen. Dabei haben Männer eher auf Tabakkonsum verzichtet als Frauen. Das teilte das Brandenburger Ge­sund­heits­mi­nis­terium auf eine Anfrage der CDU-Frak­tion im Potsdamer Landtag mit. Nach wie vor gibt es aber mehr männliche als weibliche Raucher.

Den Angaben zufolge griffen 2005 noch 35 Prozent der Brandenburger Männer zum Glimmstengel. Nach den zuletzt verfügbaren Zahlen waren es zehn Jahre später noch 31 Prozent. Bei den Frauen ging die Quote in den zehn Jahren bis 2015 lediglich von 23 auf 22 Prozent zurück. Allerdings gab es nach den vom Robert-Koch-Institut (RKI) ermittelten Erhebungen 2009 und 2013 noch einen Anstieg bei den Raucherinnen auf jeweils 26 Pro­zent.

Der Brandenburger Trend deckt sich bis 2013 mit der bundesweiten Entwicklung. Nach dem vom Statistischen Bundesamt erhobenen Mikrozensus waren 2005 etwa 32 Prozent der Männer und 22 Prozent der Frauen Tabakkonsumenten. Der RKI-Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell“ (GEDA) zufolge rauchten 2013 noch 31 Prozent der Männer, wäh­rend bei den Frauen der Anteil auf 24 Prozent anstieg. Allerdings gehen andere Er­he­bungen ebenfalls von einem Rückgang bei den Raucherinnen aus. Laut Mikrozensus rauchten 2013 etwa 20 Prozent der Frauen ab 15 Jahren.

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Deutlich stärker als bei den Erwachsenen fällt der Rückgang Brandenburger Erhebun­gen zufolge bei den Jugendlichen aus. Laut Ge­sund­heits­mi­nis­terium griffen 2005 noch 31 Prozent der Jungen und 34 Prozent der Mädchen regelmäßig zur Zigarette. Einer lan­desweiten Schülerbefragung zufolge waren es 2013 nur noch jeweils 16 Prozent.

Die wirtschaftlichen Nachteile, die 2008 bei Einführung der Rauchverbote in den Bran­den­burger Gaststätten befürchtet wurden, sind den Ministeriumsangaben zufolge nicht eingetreten. © dpa/aerzteblatt.de

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