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Ausland

Ärzte ohne Grenzen hilft Binnenflüchtlingen aus Aleppo

Freitag, 6. Januar 2017

Berlin – Ein mobiles Team von Ärzte ohne Grenzen leistet medizinische Hilfe für Binnen­flüchtlinge aus Aleppo in zwei Dörfern in der Provinz Idlib. Zudem haben die Teams mehr als 1.600 Hilfsgüter-Kits an Vertriebene sowie Medikamente und medizini­sches Material an Krankenhäuser verteilt, wie die Organisation heute in Berlin erklärte.

Nach der Evakuierung von mehr als 30.000 Menschen aus Aleppo im Dezem­ber hatten Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen die Versorgung der Vertriebenen in neun Städten und Dörfern in der Provinz Idlib erkundet.

Insgesamt unterstützt Ärzte ohne Grenzen in den Provinzen Aleppo, Idlib und Hama nach eigenen Angaben aktuell 23 Gesundheitseinrichtungen mit Lieferungen von Medi­ka­men­ten und medizinischer Ausrüstung.

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Teams der Organisation verteilten zudem in den vergangenen drei Monaten in Maidugu­ri, der Hauptstadt des Bundesstaates Borno in Nigeria, 810 Tonnen Nahrungsmittel. Das sei ausreichend, um 26.000 Familien zwei Wochen lang zu ernähren, so der Verein. In der Stadt im Nordosten Nigerias leben demnach etwa eine Million Vertriebene, die vor der Gewalt zwischen bewaffneten Gruppen wie Boko Haram und dem nigerianischen Militär geflohen sind. © kna/aerzteblatt.de

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