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Blutkonserven verwechselt: Geldstrafe für Arzt nach Tod von Patientin

Montag, 9. Januar 2017

Duderstadt – Nach dem Tod einer Patientin in einem Krankenhaus in Duderstadt hat ein früherer Oberarzt der Klinik einen Strafbefehl wegen fahrlässiger Tötung erhalten. Der Anästhesist muss insgesamt 11.700 Euro zahlen, sagte ein Sprecher der Staatsanwalt­schaft Göttingen heute.

In der Duderstädter Klinik war es im Jahr 2015 zu einer folgenschweren Verwechslung ge­kommen. Eine 81-jährige Patientin hatte bei einer Transfusion versehentlich die Ei­gen­blutreserve einer anderen Patientin erhalten, deren Blutgruppe nicht mit ihrer kom­pa­tibel war. Sie war später gestorben.

Die Klinik hatte dem Oberarzt nach dem Tod der Patientin gekündigt. Das in diesem Zu­sammenhang ursprünglich auch gegen eine Kollegin des Mediziners geführte Ermitt­lungs­verfahren war eingestellt worden.

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© dpa/aerzteblatt.de

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