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TV-Nutzung: Hindernisse für Menschen mit Behinderungen

Dienstag, 10. Januar 2017

Bonn – Menschen mit Behinderungen fühlen sich bei der Fernsehnutzung häufig ausge­schlossen. Das zeigt eine von den Medienanstalten und der Aktion Mensch geförderte Stu­die zur Barrierefreiheit, die gestern veröffentlicht wurde.

Das gilt nicht etwa nur für Seh-, sondern sogar noch mehr für Hörbeeinträchtigte und für private Sender mehr als für öffentlich-rechtliche. So gaben beispielsweise 69 Prozent der gehörlosen Befragten an, sie seien mit den Angeboten für Barrierefreiheit dort unzu­frie­den. Bei den öffentlich-rechtlichen sind es 22 Prozent, 61 Prozent der Gehörlosen wün­schen sich insgesamt mehr Sendungen mit Untertiteln.

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Barrierefreiheit ist laut der Studie der Universität Dortmund und des Hans-Bredow-Insti­tuts an der Universität Hamburg für Menschen mit Seh- und Hörbeeinträchtigungen ein wichtiges Kriterium, nach dem sie entscheiden, was sie im Fernsehen anschauen. Für sie sei von immenser Bedeutung, wie gut sich entsprechende barrierefreie Angebote fin­den lassen. So sei es zum Beispiel nicht immer leicht zu überschauen, welche Sendun­gen mit Gebärdensprache untertitelt sind. © dpa/aerzteblatt.de

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