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Medizin

Studie: Statine verhindern Trainingseffekte in der Muskulatur

Dienstag, 10. Januar 2017

Urbana-Champaign – Eine Behandlung mit Statinen verhindert möglicherweise, dass Patienten durch ein körperliches Training die Fitness ihrer Muskeln verbessern. Dies zeigen tierexperimentelle Studien in PLOS One (2016; 11: e0168065), in denen Mäuse nach einer Behandlung mit Statinen nicht nur das Interesse an einem Training im Laufrad verloren. Auch Vorteile sportlicher Bewegung für den Muskelstoffwechsel blieben aus.

Statine gehören zwar zu den gut verträglichen und sicheren Medikamenten. Jeder zehnte Patient berichtet jedoch nach der Einnahme über Muskelschmerzen. Bei den meisten handelt es sich um eine harmlose Störung, auch wenn es in Studien regelmäßig zu einem Anstieg der Kreatinkinase kommt (Die Extremvariante dieser Muskel­schädigung, die Rhabdomyolyse, ist dagegen extrem selten).

Eine Muskelschädigung wäre für die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen kontraproduktiv, zu der Patienten mit hohen Cholesterinwerten häufig geraten wird. Denn wenn sich die Patienten aufgrund von Muskelbeschwerden weniger bewegen, dann fördert dies unter Umständen eine Gewichtszunahme. Zu den bekannten Nebenwirkungen von Statinen gehört außerdem ein Anstieg der Neuerkrankungen am Typ 2-Diabetes.

Ein Team um Marni Boppart von der Universität von Illinois in Urbana-Champaign hat an Mäusen genauer untersucht, welche Auswirkungen die Statinbehandlung auf die Muskulatur hat. Ein Teil der Mäuse hatte dabei einen Gendefekt, der zu erhöhten Cholesterinwerten führt, die anderen Tiere hatten normale Werte. Einige Tiere hatten vor Beginn der Studie im Laufrad trainiert, die anderen waren unter normalen Käfigbedingungen gehalten worden.

Die Tiere wurden dann in zwei Gruppen aufgeteilt. Die einen verbrachten 14 Tage in einem Käfig mit Laufrad, bei den anderen gab es keine Anreize für körperliche Bewegung (die eigentlich der Natur der Tiere entspricht). In beiden Gruppen wurden die Tiere mit einem Statin oder mit Placebo behandelt.

Zunächst einmal fiel Boppart auf, dass die Statinbehandlung bei den Tieren das Interesse verminderte, im Laufrad zu trainieren. Dies war auch bei den Tieren der Fall, die vor Beginn der Behandlung bereits die Gelegenheit zum Training erhalten hatten. Die Folge der verminderten Aktivität war ein messbarer Rückgang der maximalen Griffstärke, und die großen Beinmuskeln ermüdeten schneller, wenn die Tiere mit Statinen behandelt worden waren.

Die Studie kann nicht klären, ob die Statine die Tiere schlapp machte oder ob Schmerzen sie davon abhielten, sich körperlich zu bewegen. Für die erste Möglichkeit spricht, dass die Statinbehandlung die Aktivität von PGC-1alpha in den Muskelzellen vermindert. PGC-1alpha ist ein Transkriptionsfaktor, der die Bildung neuer Mitochon­drien fördert.

Eine erhöhte Anzahl von Mitochondrien ist Ziel des Ausdauertrainings und gleich­bedeutend mit einer gesteigerten Fitness. Dieser Vorteil wurde nur bei den Tieren erzielt, die keine Statine erhalten hatten. Die Statinbehandlung erhöhte zudem die intrazelluläre Konzentration von 4-HNE, einem Marker für den oxidativen Stress. Auch die Serumkonzentration von Amyloid A, einem Entzündungsmarker, wurde durch die Statinbehandlung erhöht, vor allem wenn die Tiere nicht vortrainiert waren. Eine direkte Schädigung der Muskelfasern war allerdings nicht nachweisbar.

Boppart kommt insgesamt zu dem Schluss, dass die körperliche Aktivität zwar die Myopathie nicht verstärkt, die Behandlung könnte aber verhindern, dass die Muskeln einen Vorteil durch das Training erhalten. Da Mäuse keine Menschen sind, lassen sich keine direkten Empfehlungen aus der Studie ableiten. Sie könnte aber erklären, warum Patienten nach der Aufnahme einer Statintherapie das Interesse an sportlichen Aktivitäten verlieren. © rme/aerzteblatt.de

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´hajodba@gmx.de
am Montag, 6. Februar 2017, 21:21

Bitte entschuldifgen Sie, Dr, Schätzker,

Durch ein Missgeschick wurde ein "angefangener Kommentar" unter-
brochen und dann gleich "3x gespeichert". Also nun zu dem noch
"einen Wort". Natürlich habe ich Verständnis, dass Sie als Arzt
"Ihre Frage" gestellt haben und ich wollte (und will) mich nicht
vor einer Antwort drücken:

"Meine Lebensgefährtin starb am "06.02.2009" aufgrund
von "Lungenversagen nach einer Bluttransfusion"

Als gut "2 1/2 Jahre" nach dem "Absetzen von Simvastatin". Da-
zwischen ab es im Sommer 2007 wegen einer "Infektexazerbation"
eine schwere Krise, bei der sie bereits in ein "separates Zim-
mer verlegt" worden war. Sie erholte sich und kam im "Rollstuhl
sitzend" in die Rehaklinik, in der der "Arzt aus unserem Fitness-
studio" als Ltd. Oberarzt arbeitete. Da ich mein "TRainingskon-
zept" in einem Exposé niedergeschrieben hat und dar Arzt davon
ein Exemplar besaß, konnte der "Sporttherapeut" sofort neben
dem eigentlichen "Reha-Programm" mit "Lucie an Geräten" üben.
Nach 3 Wochen konnte sie wieder laufen und in der 4. Woche wurde
sie mit den Worten verabschiedet; "Bis nächste Woche im Studio".
Lucies vorausgegangenes "Training" hatte sich auch in der "Reha"
ausgezahlt.

Das, was dann "2009" passierte, resultierte aus der "schlampigen
Arbeit einer Arzthelferin (und Ehefrau) unseres Arztes, Doch dies
ist ein anderes Thema. Tatsache bleibt jedoch:

"Dank des "Kraft-Ausdauer-Trainings" konnte meine
damals "70-jährige Lebensgefährtin" ihre gesund-
heitliche Situation" in mehrfacher Hinsicht signi-
fikant verbessern"

Von daher war Ihre Frage, liber Dr. Schätzler, berechtigt ge-
wesen und ich hoffe, mein "Antwort zufriedenstellend".

Mit freundlichen Grüßen
H. Jürgen Barth
Herz1952
am Montag, 6. Februar 2017, 16:46

Sehr verehrter @ Hr. Dr. Bayerl

Danke, dass Sie meinen Kommentar zur Kenntnis genommen haben. Leider habe ich einen Fehler drin und zwar konnte ich durch Sport selbst in jungen Jahren meinen HDL-Spiegel n i c h t erhöhen, aber den Gesamtspiegel deutlich senken.

Meine Kardiologin meinte, ihre Mutter sei schlank und treibe Sport, sie hätte aber das gleiche Problem. Es sei eben genetisch bedingt.

Natürlich ändert sich im Alter verschiedenes, meistens aber nicht zum Guten.

Ich konnte hier nur meine eigenen Erfahrungen schildern. Mit den Genfehlern habe ich in einer Studie gelesen, ich meine sogar in einer Ärztezeitschrift.

Das preiswerte Allopurinol nehme ich natürlich auch. Ohne dieses habe ich nämlich HS-Werte wie ein Gewichtheber beim "Gewichtmachen", nämlich 13 HS. Da musste natürlich eingegriffen werden. Dies ist nun mal genetisch bedingt. Für die Niere (Insuff. Stufe IV) ist natürlich weder ein hoher HS-Spiegel gut, noch zu viel Allopurinol.

Ich hatte auch schon einen Nierenstein. Ich dachte an einen Harnsäurestein. Glücklicherweise wurde dieser bei der letzten Untersuchung nicht mehr gefunden (gleicher Nephrologe). Hoffentlich hat er sich nicht allzu gut versteckt (smile).

Viel trinken hilft gegen Gicht. Viel trinken belastet natürlich mein Herz (massive ischämische Cardiomyophatie, nicht zu kompensieren, EF ca. 35 %, Herzgewicht 157 g, gemessen bei einer Studie durch die Uni-Klinik Ffm., Stent vs. Bypass). Diuretika entlasten das Herz, belasten aber die Nieren.

Ein Bekannter von mir hat HS 5,4, ist fast jeden Tag Fleisch, hat aber auch Gichtanfälle. Meines Erachtens trinkt er zu wenig (Handwerker).

So unterschiedlich können Menschen eben sein. Vor meiner Bypass-OP hatte ich einen Gichtanfall durch wenig trinken, keine Schmerzmittel nehmen wegen der damals schon vorgeschädigten Niere. Ich hatte dann nur noch einen Wunsch, nämlich umgehend "schlafen" gelegt zu werden und kein Gedanke mehr an die rechnerisch 10 % Todesfallrisiko.

Erste Frage meiner Kardiologin nach Rückführung ins Heimatkrankenkaus: Na Herr K, was macht die Gichtzehe? Wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung (smile).

Ich habe leider nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Seit ich weis, dass in Bier keine Cholerabakterien überleben, gönne ich mir öfter eines. Zumindest scheint es den Creatininwert leicht zu senken und immer nur Wasser? Ich glaube sogar, beide Getränke haben die Eigenschaft des Medikamentes "Nephrotrans". Das müsste doch auf "Kassenrezept" zu bekommen sein (smile).

Gruß
´hajodba@gmx.de
am Montag, 6. Februar 2017, 11:23

Noch auf "ein Wort", Dr. Schätzler


Natürlich war aus der Sicht eines Arztes die Frage nach dem "Ab-
leben meiner Lebensgefährtin nach dem Absetzen des Medikaments"
berechtigt. Ich wollte (und will) auch nicht vor einer "Antwort
drücken". Nur erschien es mich wichtiger, vorab die Fakten" auf-
zuziegen. Denn das

´hajodba@gmx.de
am Montag, 6. Februar 2017, 11:17

Noch "auf ein Wor", Dr, Schätzler


Natürlich was aus der Sicht eines praktizierenden Arztes des
Frage nach dem "Weiterleben meines Lebensgefährtin Lucie nach
dem Absetzen von Simvastatin" berechtigt. Ich wollte "und will)
mich auch nicht vor einer Antwort drücken. Doch erschein es mir
wichtiger, zuvor einige "Fakten" aufzuzeigen. Denn das

"Absetzten von SIMVASTATIN hat meiner
"multimorbiden Lebensgefährtin nicht geschadet
´hajodba@gmx.de
am Samstag, 4. Februar 2017, 13:07

"Doch nun zu Ihrer Frage, Dr. Thomas Schätzler"


Ich habe in meinem "Kommentar vom 03.02.2017" die nüchternen
"Fakten in Kurzform" dargestellt, wofür ich "alle Arztbriefe
und Laborbefunde" besitze. Da ich mir als " "medizinischer Laie"
des (von mir so bezeichneten) "Was-will-denn-der-Effektes" voll-
auf bewusst bin, habe ich die "tatsächliche Situation" auch nur
skizziert. Denn sie hätte von Ihnen gewiss als "Übertreibung"
eingestuft werden können. Zumal ich noch nicht alles aufgezählt
hatte.

Nachdem das "Missgeschick mit dem Hydrocortison" behoben war,
begann ich, in "Abstimmung mir unserem Hausarzt und unserer
Apothekerin" die bisherige "Medikation" zu hinterfragen und
dann zu "durchforsten"., Ganz richtig. Zumal ich dann durch
die "Simvastatin-Geschichte" hellhörig geworden war. Da wir
eine "sehr gute Apothekerin" hatte, wurde ich "optimal" von
ihr beraten:

So kam von ihr der Hinweis, dass das bislang eingenommene
"Pantozol" den "Cholesterinwert erhöht". Also folgte nach
dem "Absetzen von Simvastatin" auch das "Absetzen dieses
Medikaments". Um es abzukürzen:

Ich habe einen "Vergleich der Medikationen" aufgrund der Arzt-
briefe der "Pneumologie des Universitätsklinikums Homburg/Saar"
für die Zeiten "25.04.2006" und "18.10.2007" angefertigt, aus
dem hervorgeht, dass meine Lebensgefährtin

statt ehemals "15 Medikamenten" mit "7 Medikamenten"
pro Tag auskam und nach "Zahl der Tabletten" mit etwa
"40%" - und dennoch die "besseren Werte" erzielte.

Da ich alles dokumentiert habe, kann ich jederzeit den Beweis
antreten.

Doch nun zu meinem "Trainingskonzept für eine multimorbide Frau".
Wenn ich in meinem vorherigen Kommentar von _"hartem Training"
sprach, dann bezog sich dies auf die "Bewegungseuphorie", die in
den letzten Jahren sich verbreitete. Natürlich bin ich bei meiner
schwerkranken Lebensgefährtin "äußerst behutsam vorgegangen". Da
ich "Trainingserfahrungen" besaß, kannte ich auch die "Wirkungs-
weise einzelner Geräte auf die Muskulatur", Deshalb habe ich die
"ersten 4 Wochen" mit ihre nur "Übungen mit minimalem Gewichts-
widerstand" gemacht. Ich machte ich die "Übungen vor" und ließ
sie dann von ihr nachmachen. Wobei ich großen "Wert auf eine
saubere Ausführung der Workouts" legte. Zumal ich auch erst noch
"lernen" musste, wie bei such ihr die "Herzfrequenz" und vor
allem die "Sauerstoffsättigung" entwickeln. So hatte ich am
Anfang bei

">110 Herzfrequenz" und "<80% Sauerstoffsättigung"
sofort das "Training unterbrochen"

Zum Vergleich: Später lagen diese Wert ">^^99 Puls! und ca.
"53 - 96% Sauerstoff" - nach den "Workouts". Und dies mit
"höheren Gewichtswiderständen". Was aber letztlich sekundär
war. Denn bei meinem

"Trainingskonzept" geht die "Kontinuität" vor
der "Intensität"

und deshalb ist dieses "Kraft-Ausdauer-Training" auch auf eine
"Langfristigkeit" ausgerichtet und nicht auf "kurzfristige Stei-
ferung der Leistung".

So, das wäre es als "Antwort auf Dr. Schätzlker.

H. Jürgen Barth


´hajodba@gmx.de
am Freitag, 3. Februar 2017, 22:16

Das "TRaining meiner multimorbiden Lbensgefährtin Lucie"


Vielen Dank für Ihr Interesse.
Doch bevor ich mehr über die "komplexe Angelegenheit" berichte,
will ich mich kurz vorstellen: Mein Name ist H. Jürgen Barth und
ich bin ein "über 70-jähriger Typ-2-Diabetiker, der kein Insulin
spritz". Und außerdem über "Trainingserfahrungen" verfügt.

Ich hatte 2006 für meine Lebensgefährtin (mit (COPD (Stadiu IV)
und Pulmonaler Hypertonie"; "Burstkrebs-OP"; "Totalendpothese
Hüfte links"; "Spondylolisthesis L 3/4 I° und L 4/5 I°") ein auf
ihre "gesundheitliche Verfassung" individuell ausgerichtetes
"Training an technischen Geräten" entwickelt. Dies bedurfte einer
mehrwöchigen "Anlaufzeit", denn sie ging mit "Sauerstoffgerät
und Rollator" zum Training an die Geräte. Wichtes "Hilfegerät"
war der "Fingerpulsoximeter", mit dem ich nach jedem "Satz Work-
outs" die "Herzfrequenz" und die "Sauerstoffsättigung" maß, Was
ich alles notiert und wir so die "/kleinen) Trainingsfortschritte
bei ihr" dokumentiert haben.

Um es kurz zu machen:
Nach etwa 3 Monaten, als das "Training gezielter" wurde, klagte
sie plötzlich am Tage nach dem Training über "Schmerzen in der
unteren Bauchmuskulatur" und zwar exakt im Bereich einer früheren
"Unterleibsoperation".

Dem muss noch etwas vorausgeschickt werden:

Kurz vorher mussten wir das Training, weil Lucie "Herzprobleme"
gekommen hatte. Des "Rätsels Lösung" war: während eines Kranken-
hausaufenthaltes im Januar hatte ich ein junge Arzt vorsorglich
"Hydrocortison-Tabletten" verordnet und vergessen, im Arztbrief
den "Ausstieg" abzuführen, so dass sie unnötig weiter diese
Tabletten einnahm und nun einen "extrem hohen CRTISOL-Spiegel"
besaß, der abgebaut werden musste. Ich befasste mich daher mit
ihrem "Tablettenkonsum" und fand u.a. den "Beipackzettel von
SIMVASTATI", Darin stand der "Warnhinweis". dass "Muskelzellen
angegriffen bzw. zerstört" würden. Ich sprach unseen Hausarzt
darauf an, weil ich die "kontraproduktiv für des Training" an-
sah. Das "SIMVASTATI" wurde daraufhin abgesetzt - die Schmerzen
kamen nie wieder.

Doch nun zu den "Ergebnissen des Trainings":

Nach "2 Jahren systematischen Kraft-Ausdauer-Trainings" waren die
"Werte bei der Lungenfunktion verbessert". Der "Lungenhochdruck"
war von "39 mmHg auf 24 mmHg" zurückgegangen. Im Frühjahre 2008
ergänzte ich das "Kraft-Ausdauer-Training" durch eine ambulante
"Psychosomatische Therapie" mit einem erstaunlichen Ergebnis:

Lucie konnte "Workouts an bestimmten Geräten" machen,
und dabei auf ihre "Sauerstoffgerät" verzichten. Was
zur Folge hatte, dass sie den "Teufelskreis" von
"Angst - Panik - Atemnot" durchbrochen hatte, der
sie in den Jahren zuvor verfolgte.

Noch etwas; Lucie solle ursprünglich wegen der "Spodylisthesis"
eines ""Deckplatteneinbruchs L 2 und 3" operiert werden und weil
dies "wegen der Lunge" nicht möglich war, bekam sie sehr starke
Schmerzmittel bis hin zu "Morphin". Ab Mitte 2007 konnte sie
auch das "Morphin" verzichten und hatte keinerlei Schmerzen mehr.
Auch die "Osteoporose" hatte sich signifikant verbessert.

Für alles gibt es "Arztbriefe der Uniklinik Homburg /Saarland"
und andere Nachweise.

Was das "Kraft-Ausdauer-Training" angeht, so kann aufgrund mei-
ner Erfahrung behaupten, dass man auch im "höheren Alter" sehr
wohl "Muskulatiúr" aufbauen kann. Allerdings nicht mit den pb-
lichen "Trainingspakten der Fitness-Studios". Denn der "Haupt-
feind dieser (unserer) Altersklasse" sind die "Folgen der
Altersphysiologie" und dies ist ein "Prozess", der mit netten
"Bewegungsspielen oder Gymnastik" nicht zu stoppen ist, ge-
schweinge "Muskeln aufbauen" zu können. Denn dabei spielt auch
da2 Klimakterium virile" eine Rolle und da hilft auf Dauer nur
"harte Arbeit an verschiedenen technischen Geräten".

Doch ist ein anderes Thema und vielleicht ein anderes Mal mehr
davon. Für heute verbleiche ich

Ihr H. Jürgen Barth


beginnt mit dem ">Klimakterium viele"

mit dem

"Klimakterium







Dr.Bayerl
am Mittwoch, 1. Februar 2017, 22:00

Verehrter@Herz1952

im Alter wird alles etwas schwieriger
und im Winter (periphere Vasokonstriktion).
Ein unterschätztes Medikament für den Stoffwechsel (im Alter) ist übrigens das preiswerte Allopurinol.
Inzwischen ist belegt, dass das auch messbar cardiovaskulär wirkt. Auf dem Ergometer tritt die Ischämie, oder Angina SPÄTER ein auch bei (noch) normalem Harnsäurespiegel.
Ein heißes Vollbad ist auch gut. :-)
Und Vorsicht vor zu wenig Salz!
Alles funktioniert schlechter mit niedrigem Natriumspiegel,
das Gehirn, die Niere, der Darm.
Auch nicht ganz selten iatrogen.
Herz1952
am Mittwoch, 1. Februar 2017, 20:12

Die Macht der Gene wird weit unterschätzt

@frejoli,

Ihr letzter Satz schockiert mich. Da wird den Patienten der "Schwarze Peter" zugeschustert, obwohl er wahrscheinlich gar nichts dafür kann. So werden kranke Menschen unnötig gequält.

Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, die Gene sind sozusagen unsere Hardware und kleinste Defekte in der Hardware (wir werden schon alle mit Genfehlern geboren), können - genau wie bei einem Computer - unberechenbare Auswirkungen haben. Da läuft das beste Programm nicht mehr.

Menschen sind nun mal noch komplizierter als Computer aufgebaut, zumindest eine bisschen (smile).

Ich z.B. habe mein sog. "Sportlercholesterin" (HDL) durch Sport erhöhen können.

Natürlich wird es jeder noch einigermaßen gesunder Mensch versuchen, sich selbst zu "heilen" durch entsprechende natürliche Maßnahmen. Leider geht das zu oft nicht. Wir kennen zwar schon die Gene (sozusagen das Alphabet), deswegen können wir noch lange nicht die Auswirkungen des Programms entschlüsseln. Auch im Computer sehen wir das Programm nicht auf welchem Chip es sich gerade "bequem" gemacht hat, oder "rumturnt".

Manchmal wünschte ich mir, dass gesunde Menschen (Ärzte müssen eigentlich gesünder sein, als der Durchschnitt wg. Abitur und langem Studium), kranken Menschen keine besserwisserischen Ratschläge erteilen dürften.

Solange Ärzte keine Computer programmieren können (nicht "bedienen"), so lange müssten sie sich bei Ratschlägen für Individuen zurückhalten.

Aber, so ab und zu brauchen wir Patienten Euch doch. (smile).
Herz1952
am Mittwoch, 1. Februar 2017, 19:51

Muskelaufbau bei Diabetes II

@ Dr. Bayerl,

Mein Nachbar - schlanker Typ II Diabetiker - hat viel Bewegung und ist aber auf Metformin angewiesen.

Geht regelmäßig in die "Muckibude", kann aber auch keine Muskeln aufbauen. Das muss wohl doch zum großen Teil an der Genetik liegen.

Ich selbst habe eine massive ischämische Myopathie. Bei mir ist die Bewegung leider sehr wetterabhängig. Nicht durch Regen oder Schnee, sondern eher durch Feinstaub durch die Kaminheizungen der Nachbarn, dabei steht in meinen Anamnesen, dass ich "Nichtraucher" bin.
Herz1952
am Mittwoch, 1. Februar 2017, 19:40

Bewegung ist immer noch das beste bei Diabetes 2 (leicht) und Senkung des Cholesterinspiegels

Ich muss allerdings dazusagen, dass ich schon so gut wie immer "Sortis" genommen habe (Atorvastatin). Es wirkt mehr als doppelt so stark in der gleichen Wirkstoffmenge, wie Simvastatin.

Allerdings kann ich machen was ich will. Wenn ich nicht genug Bewegung habe - aus welchem Grund auch immer - bekomme ich weder Cholesterin noch "Zucker" wunschgemäß in Griff. Ernährungsumstellungen sind so gut wie sinnlos.

Bei längeren Bewegungspausen schmerzen schon die Beine, bzw. sind nicht so stark, wie ich sie gerne hätte. Aber dies ist natürlich dem natürlichen Muskelabbau geschuldet.

Was mich wundert, ist, dass immer noch Simvastatin verschrieben wird und nicht Atorvastatin. 10 mg Atorvastatitin sind zwar ca. 1,6 mal so teuer wie 10 mg Simvastatin, aber dieser Effekt gleicht sich spielend aus durch die stärkere Wirksamkeit und auch durch weniger Nebenwirkungen von Atorvastatin.

Der Fehler in der Bewertung entstand 2004/2005 durch die Falschbewertung in einem Arbeitspapier für den G-BA, da die Wirkung mit ca. 1:1 bewertet wurde.

Das hat wohl niemand nachgeschaut, bzw. ist niemanden aufgefallen, es waren ja auch nur ca. 150 Seiten. Allerdings schön gegliedert und leicht auffindbar.
Dr.Bayerl
am Mittwoch, 1. Februar 2017, 19:27

toll, Herr @´hajodba

Sie haben richtig erkannt und erlebt,
dass Muskeltraining einen positiven Stoffwechseleffekt hat, der einem Medikament eher überlegen ist, gilt auch für erhöhten Cholesterinspiegel.
Eine Tablette ist natürlich bequemer.
dr.med.thomas.g.schaetzler
am Mittwoch, 1. Februar 2017, 18:27

@ ´hajodba@gmx.de

Und wie lange hat Ihre "multimorbide Lebensgefährtin (sie litt u.a. an "COPD (Stadium IV und Pulmonaler Hypertonie" sowie eine "Brust-
krebs-´und Hüftgelenk-OP") Ihre geschilderten therapeutischen Bemühungen und das Absetzen von Simvastatin überlebt?

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
frajoli
am Mittwoch, 1. Februar 2017, 07:50

@hajodba: Die Medikamentenflut macht krank!

Sehr schöner Beitrag! Nur als Arzt bewegt man sich auf sehrvdünnem Eis, wenn man sich gegen die Medikamentenflut ausspricht, die als "Therapie" bei zivilisationsbedingten Erkrankungen verordnet wird. Alle Symptomr werden besser, wenn man die Ursachen z.B. eines Metabolismussyndroms mit muskulärer Beladtung, speziell Krafttraining, am besten mit ein wenig Ausdauertraining kombiniert regelmäßig und konsequent angeht. Und sie werden schlechter, wenn man mit Medikamenten nur die Symptome unterdrückt. Bis wir Ärzte dazugelernt haben und nach der Devise von Hippokrates handeln, wird es leider noch lange dauern. Hippokrates: Wenn du die Ursache eines Leidens erkannt hast und der Patient ist nicht bereit, die Ursache abzustellen, so darfst du ihn nicht weiterbehandeln.
´hajodba@gmx.de
am Dienstag, 17. Januar 2017, 15:38

"Statine verhindern Trainingseffekt in der Muskulatur"


Ich freue mich, dass nunmehr durch eine "Studie nachgewiesen"
wurde, was

ich im "Jahre 2006" bei meiner "multimorbiden
Lebensgefährtin (sie litt u.a. an "COPD (Stadium
IV und Pulmonaler Hypertonie" sowie eine "Brust-
krebs-´und Hüftgelenk-OP" hinter sich) feststellen
konnte.

Ich bin kein Mediziner, jedoch besitze ich "Erfahrungen im
Kraft-Training" und hatte daher das ihr "verordnete Training
in einem Fitness-Studio" übernommen. Wegen ihre "Multimorbi-
dität" und ihres "Alters(69 Jahr=" musste zuerst ein "Konzept
für ihr Training" erstellen, nach dem sie dann sie "systema-
tisch trainierte".

Nach etwa 3 Monaten klagte sie über "Schmerzen in der Bauch-
Muskulatur" nach Beendigung des Trainings. Ich besprach dies
mit der Physiotherapeutin im Studio und wir gingen zusammen
in eine Behandlungskabine. Nachdem meine Lebensgefährtin ihr
T-Shirt hochgezogen hatte, fiel mir ein, dass sie vor über
20 Jahren eine "Unterleibsoperation" hatte. bei der "Bauch-
Muskulatur durchtrennt" worden war. Die "OP-Narbe" war genau
in einer "Bauchfalte" und war so nicht mehr zu sehen.

Parallel hatte ich begonnen. in Absprache mit unserem Hausarzt
und unserer Apothekerin, den enormen Tablettenkonsum abzubauen.
Dazu las ich alle Beipackzettel und so gelesen, dass

"Simvastatin die Muskelzellen angreife
bzw. zerstöre"

Für mich war somit klar, dass dieser "Zerstörungsprozess" im
vorliegenden Falle "kontraproduktiv" sein müsse. Denn durch
das "gezielte Training der Bauchmuskulatur" wurde "Muskelgewebe
aufgebaut", doch zugleich "griff das Statin die Muskelzellen"
an und dadurch entstanden an der "OP-Narbe" die Schmerzen.

Mein Lebensgefährtin setzte daraufhin das Medikament ab und die
"Schmerzen vergingen". Und kehrten nie wieder.

Als "über 70-jähriger Diabetiker, der kein Insulin spritz" und
"Trainingserfahrungen besitzt" versuche ich seit Längerem mein
Konzept anerkannt zu bekommen. Weil ich dabei die "Altersphysiologie" beachte und vor "Problem warne", die nur bei "älteren
Menschen mit Training zusammenhängen". So habe ich seit Jahren
auch auf die "Problematik der Statine" hingewiesen. Umso mehr
freue ich mich jetzt, dass durch "Versuche an Mäusen" bestätigt
wurde, was ich "10 Jahre früher" bei meiner "Lebensgefährtin in
der praktischen Anwendung" festgestellt hatte.

Nur, wer "warnt trainingswillige Senioren" vor dieser schmerz-
haft werdenden "Beeinträchtigung durch Statine"?

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