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Ärzteschaft

Digitale Anforderungsscheine für Labor und radiologisches Telekonsil kommen

Dienstag, 10. Januar 2017

Berlin – Ab Juli dieses Jahres können niedergelassene Ärzte ihre Laboraufträge digital aus­stellen und übermitteln. Die entsprechenden Laboraufträge Muster 10 und 10 A gab es bislang nur in Papierform. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband geeinigt. „Das ist ein praktischer und sinnvoller Ein­satz der Digitalisierung“, sagte der KBV-Vorstands­vorsitzende Andreas Gassen.

Bereits ab April können Ärzte digitale Anforderungsbögen für ein radiologisches Tele­kon­sil verwenden – das ist eine neue Leistung, die ab dem zweiten Quartal gilt. „Dort, wo die Digitalisierung Sinn macht, treiben wir sie voran“, betonte der KBV-Chef. Er betonte, Ärz­te könnten aber selbst entscheiden, ob sie künftig den digitalen oder den herkömmlichen Weg wählten.

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Vertragsärzte müssen die digitalen Vordrücke künftig mit einer qualifizierten elektroni­schen Signatur unter Nutzung des elektronischen Heilberufsausweises versehen. Nutzen können sie die digitalen Vordrucke, wenn die dazu eingesetzte Software von der KBV zer­tifiziert ist und sie an ein sicheres Übertragungsnetz angeschlossen sind. Informa­tio­nen über diese Zertifizierung gibt die KBV an die Softwarehäuser weiter. © hil/aerzteblatt.de

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