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Hochschulen

Bremer Forschungsinstitut ist neues WHO-Kollaborations­zentrum

Mittwoch, 11. Januar 2017

Bremen – Ein Bremer Forschungsinstitut berät künftig die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO). Das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) sei künf­tig ein sogenanntes WHO-Kollaborationszentrum, teilte gestern der Sprecher der Einrich­tung mit. Weltweit gebe es mehr als 800 solcher Zentren, die die WHO beraten und bei der Entwicklung von Gesundheitsrichtlinien mitwirken.

Die Ernennung sei eine Anerkennung der wissenschaftlichen Leistung und gebe dem BIPS die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung weltweit gültiger Standards der WHO mitzu­wirken, hieß es. Auf der WHO-Homepage wird das Bremer Institut als Kollaborationszent­rum aufgeführt.

Das Forschungsinstitut BIPS will Ursachen für Gesundheitsstörungen erkennen und neue Konzepte zur Krankheitsvorbeugung entwickeln. „Ziel ist es, unsere Forschungser­gebnisse der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen, die Bevölkerung über Gesundheitsri­si­ken aufzuklären und zu einer gesunden Lebensumwelt beizutragen“, heißt es auf der Homepage.

© dpa/aerzteblatt.de

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