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Politik

Forschung und Entwicklung: Deutschland hat hohe Innovationskraft

Mittwoch, 11. Januar 2017

/dpa

Berlin – Deutschland gehört zu den fünf Ländern, die gemessen am Anteil des Brutto­in­landproduktes weltweit am meisten in Forschung und Entwicklung investieren. Das be­richtet der „Science Technology and Innovation Outlook 2016“ der Organisation für wirt­schaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Das Bundesministerium für Bil­dung und Forschung (BMBF) hat die Studie heute in Berlin vorgestellt.

„Innovationen, die Erforschung und Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen und Abläufe sind die Triebfeder für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Es ist also ein sehr gutes Zeichen in Richtung Zukunft, dass die deutsche Wirtschaft ihre Innovations­ausgaben noch einmal deutlich gesteigert hat“, sagte der Forschungsstaatssekretär Georg Schüt­te. Ungünstig sei jedoch, dass die gestiegenen Innovationsanstrengungen auf weniger Unternehmen zurückgingen. „Die Basis des forschenden Mittelstands in Deutschland muss wieder breiter werden“, mahnte Schütte.

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Die OECD identifiziert in ihrem Bericht sechs Bereiche als „globale Megatrends“, die gro­ßes Potenzial für Forschung und Entwicklung bieten: Digitale Wirtschaft und Gesell­schaft, nachhaltiges Wirtschaften und Energie, innovative Arbeitswelt, gesundes Leben, intelligente Mobilität und zivile Sicherheit.

„Die Gesundheitssysteme der Zukunft werden mit wachsenden Herausforderungen kon­fron­tiert“, schreiben die Autoren. Dazu gehörten die Resistenzbildungen bei den Krank­heitserregern und die wachsende Bedeutung der chronischen Erkrankungen, insbeson­de­re von Herz-Kreislauf-Leiden, Lungenerkrankungen, Neoplasien und Diabetes. Außer­dem würden neurologische Erkrankungen wie Alzheimer immer bedeutsamer (Seite 64-70 der Studie).

Die OECD betont in ihrer Studie zudem, dass die große Anzahl innovationsstarker Un­ternehmen zusammen mit starker Grundlagenforschung in der Vergangenheit den Wohl­stand in Deutschland gesichert hätten. Herausforderungen sieht die OECD vor allem in der Finanzierung junger Unternehmen durch Startkapital. © hil/aerzteblatt.de

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