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Politik

Weiterbildungen für Selbsthilfegruppen: Modellprojekt startet in Thüringen

Donnerstag, 12. Januar 2017

Erfurt – Ob Selbsthilfe für zu pflegende Angehörige, für die Betreuung nach einer Opera­tion oder für Menschen mit Depression: Die 1.500 Selbsthilfegruppen mit 30.000 Mitglie­dern in Thüringen können auf mehr Unterstützung durch ein breites Angebot zur Fort- und Weiterbildung bauen.

Der Paritätische Thüringen, die AOK Plus und die Landesgemeinschaft Thüringer Selbst­­hilfegruppen stellten gestern ein dreijähriges Modellprojekt in Erfurt vor. Unter dem Titel „Selbsthilfe im Dialog – miteinander lernen, erfahren und austauschen“ sollen Be­troffenen und Hilfesuchende in den Fortbildungen Impulse für ihre Selbsthilfearbeit be­kommen.

Start sei am 17. Februar in Sondershausen mit einem Zertifizierungskurs für Gruppen­leiter. Zusätzlich gibt es in Jena, Tabarz und Sondershausen Angebote zum Thema Ab­schied, Burn-out und psychische Widerstandskraft. Die Resonanz sei groß, bereits fünf der Kurse seien ausgebucht, sagte Antje Steinborn, Leiterin der Paritätischen Akademie Thüringen.

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Für den Landesgeschäftsführer des Paritätischen, Stefan Werner, sind Selbsthilfe­grupp­en eine Säule des Gesundheitssystems. Durch ihre Arbeit entlasteten sie Angehörige, das Gesundheitssystem – und die Gesellschaft. Selbsthilfeförderung ist aus AOK-Sicht auch „Gesund­heits­förder­ung pur“. © dpa/aerzteblatt.de

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