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Lebensqualität von Nierenpatienten soll verbessert werden

Dienstag, 17. Januar 2017

Hannover – Mit einem neuen Projekt will die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) die Versorgung von Menschen nach einer Nierentransplantation verbessern. Ziel ist es, dass das neue Organ möglichst lange funktioniert und die Lebensqualität der Betroffe­nen verbessert wird, teilte die MHH gestern in Hannover mit.

Zentraler Punkt des neuen Projektes ist die Einführung eines telemedizinischen Netz­wer­­kes mit elektronischer Patientenakte, auf die Ärzte vor Ort zugreifen können. So können die regelmäßigen Untersuchungen künftig bei Medizinern vor Ort statt in Hannover statt­fin­den. Der stellvertretende Direktor der MHH-Klinik für Pädiatrische Nierenerkrankun­gen, Lars Pape, sagte, lange Anfahrtswege könnten mit dem neuen Projekt vermieden und die Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten verbessert werden.

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Sportmediziner wollen außerdem individuelle Trainingstherapien entwickeln, die über ei­ne App gesteuert und regelmäßig angepasst sollen. Darüber hinaus werden Psychoso­ma­tiker die Patienten unterstützen. An dem Projekt nehmen zunächst 1.000 Patienten teil. Langfristig hoffen die MHH-Ärzte darauf, dass nach der vierjährigen Erprobung in Hannover das Modell in die Regelversorgung übernommen werden könnte. © dpa/aerzteblatt.de

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