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Politik

Herz-Kreislauf-Er­krankungen und Krebs häufigste Todesursachen

Donnerstag, 19. Januar 2017

/dpa

Wiesbaden – Die meisten Menschen in Deutschland sterben nach wie vor an Herz-Kreis­lauf-Erkrankungen. 2015 waren demnach mehr als 356.000 oder 39 Prozent aller Ster­be­fälle darauf zurückzuführen, wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte. Allein knapp 51.000 Menschen starben an einem Herzinfarkt, Männer deutlich häufiger traf als Frauen. Zweithäufigste Todesursache waren Krebserkrankungen.

Fast ein Viertel aller Verstorbenen – 226.337 Menschen – erlag 2015 einem Krebslei­den. Bei Männern waren bösartige Tumore der Verdauungsorgane beziehungsweise Lun­gen- und Bronchialkrebs die am häufigsten diagnostizierten Krebsarten. Frauen wa­ren ebenfalls am häufigsten von einer bösartigen Neubildung der Verdauungsorgane be­troffen. Häufigste Einzeldiagnose bei den Krebserkrankungen von Frauen war jedoch der Brustkrebs.

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Insgesamt starben 2015 in Deutschland 925.200 Menschen. Das waren 6,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Nahezu die Hälfte der verstorbenen Frauen und ein Viertel der ver­storbenen Männer waren 85 Jahre und älter. Vier Prozent beziehungsweise 36.503 To­des­fälle waren auf nicht natürliche Todesursachen wie zum Beispiel Verletzungen oder Vergiftungen zurückzuführen.

In 12.868 Fällen waren Stürze die Ursache für den Tod. Durch einen Suizid beendeten mehr als 10.000 Menschen ihr Leben, wobei der Anteil der Männer mit 73 Prozent fast dreimal so hoch war wie der Anteil der Frauen mit 27 Prozent. © afp/aerzteblatt.de

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