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Politik

Schleswig-Holstein: Ausbildungsfonds für 2017 vereinbart

Freitag, 20. Januar 2017

Kiel – Die schleswig-holsteinischen Krankenhäuser haben sich mit der privaten und ge­setzli­chen Kran­ken­ver­siche­rung auf den Ausbildungsfonds für 2017 geeinigt. Darauf hat die Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein (KGSH) hingewiesen, die die Gelder ver­waltet.

Mit den Mitteln sollen an Schleswig-Holsteins Kliniken in diesem Jahr rund 3.000 Men­schen in Krankenpflegeberufen sowie als Physiotherapeuten, Hebammen, Logopäden und medizinisch-technische Assistenten ausgebildet werden.

Dafür schüttet der Fonds im kommenden Jahr knapp 59 Millionen Euro aus. Diese Gel­der werden durch einen Zuschlag aufgebracht, den alle Krankenhäuser für jeden behan­delten Patienten in Rechnung stellen. Im kommenden Jahr zahlen die gesetz­lichen und privaten Kran­ken­ver­siche­rungen hierfür pro Patient rund 96,22 Euro.

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Für KGSH-Geschäftsführer Bernd Krämer wird mit dem Ausbildungsfonds auf vorbild­liche Weise in die Gesundheitsversorgung der Zukunft investiert. Vor dem Hintergrund der de­mografischen Entwicklung und eines sich bereits abzeichnenden Fachkräfte­mangels in den Gesundheitsberufen sei dies aber auch dringend notwendig.

Von den insgesamt gut 3.000 Ausbildungsplätzen entfallen der KGSH zufolge mehr als 2.400 auf die Krankenpflegeberufe. Größter Ausbildungsträger ist das Universitätskli­ni­kum Schleswig-Holstein mit rund 600 Plätzen in Kiel und Lübeck. Laut KGSH haben die ausbildenden Kliniken ebenfalls Anspruch auf Förderung von Investitionen für ihre Schu­len. Das Land stellt hierfür jährlich insgesamt 244.000 Euro zur Verfügung. © hil/sb/aerzteblatt.de

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