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Medizin

Autismus: Therapie mit Stuhltransplantation wirkt in Phase-1-Studie

Dienstag, 24. Januar 2017

Beim oralen Transfer fäkaler Mikrobiota konnten die Kinder zwischen Schokoladenmilchgeschmack oder Saft auswählen. /pixelio.de (Schmuckbild)

Arizona – Eine tägliche Stuhltransplantation lindert bei Autisten nicht nur gastrointes­tinale Symptome. Auch die soziale Kompetenz und problematische Schlafgewohnheiten verbessern sich um etwa 20 bis 25 Prozent. Die Ergebnisse der Phase-1-Studie wurden in Microbiome publiziert (2017; doi: 10.1186/s40168-016-0225-7). Für die Praxis ist die Therapie aber noch nicht bereit. Die Seniorautorin Rosa Krajmalnik-Brown vom Biodesign Institute der Arizona State University (ASU) warnt ausdrücklich vor schwer­wiegenden Darminfek­tionen bei Do-it-yourself-Versuchen ohne Arzt.

Frühere Studien weisen darauf hin, dass Autismussymptome sich auch in der Zusam­mensetzung des Mikrobioms widerspiegeln. Die Bakterien und Mikroorganismen der Darmflora waren daher auch Ziel der neuen Therapie, die die Forscher der ASU bei 18 autistischen Teilnehmern im Alter von sieben bis 16 Jahren getestet haben.

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Die Therapie bestand aus einer zehnwöchigen Behandlung. Zu Beginn nahmen die Kinder zwei Wochen lang Antibiotika. Es folgten eine Darmreinigung und ein täglicher Transfer fäkaler Mikrobiota (FMT, englisch: microbiota transfer therapy, MTT) über sieben bis acht Wochen. Dabei wurden die standardisierten Human Gut Microbiota (SGHM) entweder oral oder rektal verabreicht. Bei der oralen Dosis konnten die Kinder zwischen Schokoladenmilchgeschmack oder Saft auswählen (siehe Kasten).

Das Mikrobiom beherbergt 1013 Organismen in der menschlichen Darmflora. Nach einem fäkalen Mikrobiotia Transfer (FMT) nahm die Diversität der Bakterien bei den autistischen Kindern zu. Bifidobacterium, Prevotella und Desulfovibrio nahmen ebenfalls zu. Der Effekt hielt über den gesamten Beobachtungszeitraum von acht Wochen nach der letzten FMT an.

Ablauf der Therapie

  • 14 Tage orale Antibiotika (Vancomycin)
  • Ab Tag 12 Priolosec: ein Pumpeninhibitor, der den Säuregehalt im Magen reduziert, um SGHM ein längeres Überleben gewehrt
  • 12-24 Stunden Fasten mit Darmreinigung
  • 7-8 Wochen tägliche orale oder rektale Zufuhr SGHM in abnehmender Dosierung
    ab Tag 14: dreimal täglich 2,5 x 1012 Zellen oral
    oder: einmal 2,5 x 1012 Zellen/Tag per rektalem Einlauf über eine Stunde (Anfangsdosierung). Anschließend weitere Stunden in liegender Position. 

Gemeinsam mit der Northern Arizona University, der Ohio State University und der Univer­sity of Minnesota konnten sie einen Vorteil einer Stuhltransplantation nachweisen. Die Vielfalt der Organismen des Mikrobioms nahm zu. „Vor allem Prevotella-Bakterien, die bei autistischen Kindern eher in geringer Zahl den Darm besiedeln, stieg an“, berich­tet Dae-Wook Kang von der ASU. Die neu gewonnenen Bakterien blieben dem Darm auch noch acht Wochen nach der Behandlung erhalten. Magen-Darm-Probleme wie Verstopfung, Durchfall oder Bauch­schmerzen, an denen alle 18 Teilnehmer litten, nahmen bei etwa 80 Prozent ab. Insgesamt gehen Experten davon aus, dass bis zu 70 Prozent der autistischen Kinder unter Magen-Darm-Problemen leiden. Die soziale Interakti­on besserte sich nach der Fäkaltransplantation bei 20 bis 25 Prozent. In erster Linie diente die Phase-1-Studie dazu, die Sicherheit und Wirksamkeit zu belegen, teilt James Adams von der ASU mit. Studien der Phase 2 und 3, die eine Placebokontrolle integrieren, sollen folgen.

Viele Aspekte des FMT sind derzeit noch ungeklärt. Dazu gehört die Frage, ob
Darm­bakterien den Patienten über eine Magensonde oder über einen Einlauf zugeführt werden sollten, ob vor der Behandlung eine Darmreinigung erforderlich ist und wie häufig die Behandlung wiederholt werden muss, teilte die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) im vergangenen Jahr mit. „Solange diese Fragen nicht eindeutig geklärt sind, sollte der FMT nicht außerhalb von Studien durchgeführt werden“, betont Britta Siegmund von der Charité – Universi­täts­medizin Berlin. © gie/aerzteblatt.de

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MPeuser
am Donnerstag, 6. Dezember 2018, 11:06

Autismus bei der Geburt vermeiden

Autismus entsteht durch einen Fehler bei der Geburt. Durch hundert Millionen Jahren kamen unsere Vorfahren durch die Vaginalgeburt zur Welt, wie auch alle Säugetiere. Dabei kommt es stets zu einer Mini-Stuhltransplantation von der gesunden Mutter auf das Neugeborene, sodass sich im vorher noch sterilen Darm die gesunde und komplette Darmflora aus über 1000 verschiedenen lebenswichtigen Darmbakterien in wenigen Tagen bilden kann.
Bei der Kaiserschnittgeburt findet dies nicht statt und bei der Vaginalgeburt wird durch eine verkehrte Anweisung der Anus des Kindes mit einem Creme verschlossen.
Warum haben 5 x mehr Jungens als Mädchen Autismus: Bei Jungens liegen die Geschlechtteile aussen und werden nach der Geburt sehr gründlich gereinigt, sodass die wertvollen Bakterien dabei beseitigt werden. Bei den Mädchen liegen die Geschlechtsteile innen und wer wagt es schon diese innen liegenden zu reinigen. Somit können sich die dort verborgenen Bakterien in den ersten Lebenstagen an den Anus des Kindes vorarbeiten und in den Darm gelangen und diesen besiedeln und schützen gegen artfremde Eindringlinge.
Einen kompletten Forschungsbericht zu diesem Thema kann kostenlos unter mpeuser@hotmail.com angefordert werden und wurde schon an 164 Länder und deren Ge­sund­heits­mi­nis­terien versandt. .
Wir haben schon 800.000 Autisten in Deutschland und wenn nicht sofort etwas unternommen wird, dann werden wir in 20 Jahren 2 Millionen Autisten in Deutschland haben.
Autismus lässt sich vermeiden mit Materialkosten von EUR 0,02 und einem Zeitaufwand von einer Minute durch eine Mini-Stuhltransplantation mit Hilfe eines Wattestäbchen von der Mutter auf das Neugeborene. Was durch Millionen Jahren richtig war, kann heute nicht verkehrt sein.
Michael Peuser
Staatspreisträger in Brasilien
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