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Hohe Nachfrage nach Neugeborenen-Unter­suchung zu Typ-1-Diabetes

Dienstag, 24. Januar 2017

Dresden – Die seit August 2016 in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus im Rahmen des Neugeborenen-Screenings an­gebotene Untersuchung auf ein erhöhtes Typ-1-Diabetes-Risiko stößt bei jungen Eltern auf anhaltend großes Interesse.

„Allein in unserer Klinik wurden seit Anfang September vergangenen Jahres 615 Kinder in die Freder1k-Studie eingeschlossen“, sagte die Direktorin der Dresdner Frauenklinik, Pauline Wimberger. Dies sei der konsequenten Aufklärungsarbeit der Mitarbeiter der Frauenklinik sowie der Neonatologie der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin zu ver­dan­ken. 80 Prozent der informierten Eltern stimmten der Untersuchung zu.

Neben dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus beteiligen sich zehn weitere Kliniken an der Freder1k-Studie. Ihr Gelingen soll der Startschuss für die internationale Verbrei­tung der Untersuchung sein, so die Überzeugung der Wissenschaftler des DFG-For­schungs­zentrums für regenerative Therapien (CRTD), die die Studie auf Initiative der „Globalen Plattform zur Prävention des Autoimmunen Diabetes“ (GPPAD) betreiben.

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Das Risiko, an Typ-1-Diabetes zu erkranken, ist genetisch nachweisbar. Die Neugebore­nen-Untersuchung soll dem oft plötzlichen und lebensbedrohlichen Ausbruch der Krank­heit vorbeugen, da sie den behandelnden Ärzten ermöglicht, die Krankheit in einem frühen Stadium zu erkennen und zu behandeln. © hil/aerzteblatt.de

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