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Leukämie: Internationale Datenbank für verbesserte Prognose und Therapie

Donnerstag, 26. Januar 2017

Ulm – Wissenschaftler, Ärzte, Patientenorganisationen und Pharmaunternehmen aus elf europäischen Ländern fassen ihre Daten und ihr Wissen über hämatologische Krank­hei­ten in einer Datenbank zusammen, um neue Grundlagen für fundierte Therapieent­schei­dungen und klinische Studien zu schaffen. Die gemeinsame „Innovative Medicine Initiati­ve“ (IMI) der Europäischen Union und dem europäischen Verbund der pharma­zeu­tischen Industrie EFPIA fördern das „Harmony“-Pro­­jekt (Healthcare Alliance for Resourceful Me­dicines Offensive against Neoplasms in HematologY) für fünf Jahre mit insgesamt 40 Mil­li­onen Euro.

„Durch die neue Datenbank können wir tausende Patientendaten auswerten und so schneller auf lebensrettende Therapien für bestimmte Subgruppen der Erkrankungen schließen. Aufgrund der hohen Fallzahlen lassen sich zudem noch zuverlässigere Prog­nosen für Patientengruppen abgeben und auch wichtige Fragen zur Lebensqualität an­gehen“, erklärte Lars Bullinger, Leiter der Sektion Onkologie an der Ulmer Universitäts­klinik für Innere Medizin III und Mitentwickler des Projekts.

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Dabei stehen Leukämien (AML, CLL, ALL), Lymphome, das multiplen Myelom, das mye­lo­dysplastischen Syndrom oder bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems bei Kindern im Fokus der Projektpartner. © hil/aerzteblatt.de

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