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Ausland

Großbritannien: Ex-Premierminister wird Vorsitzender von Demenzverband

Donnerstag, 26. Januar 2017

London – Der ehemalige britische Premier David Cameron übernimmt den Vorsitz bei Groß­britanniens größter Wohltätigkeitsorganisation für Demenzforschung.

Cameron kündigte laut einem Bericht der Times an, sich in seiner neuen Funktion als Präsident von Alzheimer's Research UK für mehr Aufmerksamkeit, For­schungs­gelder und eine bessere globale Zusammenarbeit im Kampf gegen die Krankheit einsetzen zu wollen.

Vielfach werde Demenz als Schicksal des Alters angesehen – statt als Gehirnerkran­kung, die mit Hilfe medizinischer Forschung besiegt werden könne, so Cameron. Die Krankheit stehle Menschen das Leben, stelle ihre Beziehungen auf den Kopf und zer­stö­re Träume und Hoffnungen. Man sei es den Kranken und ihren Angehörigen schuldig, ei­ne Lösung zu finden und der nächsten Generation den „durch Demenz verursachten Schmerz zu ersparen“.

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Laut Medienberichten leiden in Großbritannien 850.000 Menschen an Demenz. Bis zum Jahr 2025 wird mit einem Anstieg auf mehr als eine Million gerechnet. 62 Prozent der Be­troffenen leiden den Angaben zufolge an Alzheimer-Demenz. © kna/aerzteblatt.de

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