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Deutsche Diabetes-Hilfe und Lidl arbeiten bei Verbraucher­aufklärung zusammen

Freitag, 27. Januar 2017

/dpa

Berlin – Die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe arbeitet bei der Verbraucheraufklärung mit dem Lebensmittel-Discounter Lidl zusammen. Dabei geht es um Informationen zu gesunder Ernährung und der Möglichkeit, gesunde Pro­duk­te kostengünstiger zu erwerben. 

„Gesundheitsförderliches Ernährungsverhalten fängt mit gesunden Kaufentscheidungen an. In der breiten Masse ist das Wissen um gesunde Ernährung aber oft sehr lücken­haft. Durch unsere Zusammenarbeit mit Lidl möchten wir daher langfristig zu einer Art Ver­brau­­cheraufklärung beitragen und es Lidl-Kunden leichter machen, gesündere Kaufent­scheidungen zu treffen“, sagte Thomas Haak, Chefarzt der Diabetes-Klinik in Bad Mer­gent­heim und Vorstandsmitglied von diabetesDE.

Konkret wird der Lebensmittelhändler in den Informationen zu den Produkten vor Ort und auf der Webseite beispielhafte Rezepte für gesunde Mahlzeiten aufzeigen, so zum Bei­spiel für ein „gesundes Frühstück“, einen „Vollwertmittag“, eine „leichte Abend­mahl­zeit“ oder „vitales Snacking“. Hintergrund ist, dass sich laut dem Ernährungsreport 2016 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft 72 Prozent der Kunden direkt am Einkaufsort über Lebensmittel informieren.  

Lidl Deutschland will sein Eigenmarken-Sortiment außerdem auf kritische Inhaltsstoffe überprüfen. Ziel ist, anhand der „WHO-Nährwertprofile“ die Zucker- und Salzgehalte der Lebensmittel bis zum Jahr 2025 um 20 Prozent zu reduzieren. „Mit der Lidl-Reduktions­strategie 2025 unterstützen wir den Ansatz der Bundesregierung, der derzeit ausgear­bei­tet wird. Wir wollen bewusst einer der Vorreiter sein und möchten mit unserem Enga­gement eine positive Sogwirkung auf die Branche erzielen“, sagte Jan Bock, in der Ge­schäftsleitung von Lidl Deutschland zuständig für den Einkauf.

DiabetesDE und die Deutsche Diabetes-Gesellschaft haben in der Vergangenheit immer wieder politische Maßnahmen gegen die Adipositas- und Diabetes-Epidemie gefordert, unter anderem ein Ampelsystem zur Kennzeichnung von Lebensmitteln, Steuern auf besonders zuckerhaltige und Steuererleichterungen für gesunde Lebensmittel. © hil/aerzteblatt.de

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´hajodba@gmx.de
am Samstag, 18. Februar 2017, 11:09

Glaubt man allen Ernstes, mit der "LIDL-Redutkionsstratgie 2025" eine "Diabetes-Prävention" zu schaffen?

Seit der verkündeten "Kooperation von Deutsche Diabetes-Hilfe und
LIDL" ist in "Pressemeldungen" bereits zu lesen:

"Diabetes-Prävention fängt beim Einkauf an"

Soll dies "Verbraucheraufklärung" sein? Das der "Lebensmittel-
diacounter LIDL" sich seit einiger Zeit bemüht. die "Qualität der
von ihm angeboten Produkte" in einem besonderen Licht erscheinen"
zu lassen, ist zweifellos sein "gutes Recht". Und wenn "LIDL" da-
bei eine "besondere Strategie" verfolgt, sit dagegen nichts ein-
zuwendne. Zumal am "relativiert", wie zu lesen ist:

"LID: 20 Prozent weniger Zucker und Salz
bei Eigenmarken"

Das will man mit der "LIDL-Reduktionsstrategie 205" erreichen.
Eine durchaus vernünftige "Marketing-Zielsetzung". Jedoch was
hat das mit "Diabetes-Prävention" zu tun?

Ein Blick auf einige "Angebote" in der "Facebook-Seite von LISL"
lässt einige Zweifel aufkommen-

H. Jürgen Barth
´hajodba@gmx.de
am Samstag, 18. Februar 2017, 11:09

Glaubt man allen Ernstes, mit der "LIDL-Redutkionsstratgie 2025" eine "Diabetes-Prävention" zu schaffen?

Seit der verkündeten "Kooperation von Deutsche Diabetes-Hilfe und
LIDL" ist in "Pressemeldungen" bereits zu lesen:

"Diabetes-Prävention fängt beim Einkauf an"

Soll dies "Verbraucheraufklärung" sein? Das der "Lebensmittel-
diacounter LIDL" sich seit einiger Zeit bemüht. die "Qualität der
von ihm angeboten Produkte" in einem besonderen Licht erscheinen"
zu lassen, ist zweifellos sein "gutes Recht". Und wenn "LIDL" da-
bei eine "besondere Strategie" verfolgt, sit dagegen nichts ein-
zuwendne. Zumal am "relativiert", wie zu lesen ist:

"LID: 20 Prozent weniger Zucker und Salz
bei Eigenmarken"

Das will man mit der "LIDL-Reduktionsstrategie 205" erreichen.
Eine durchaus vernünftige "Marketing-Zielsetzung". Jedoch was
hat das mit "Diabetes-Prävention" zu tun?

Ein Blick auf einige "Angebote" in der "Facebook-Seite von LISL"
lässt einige Zweifel aufkommen-

H. Jürgen Barth
´hajodba@gmx.de
am Mittwoch, 1. Februar 2017, 14:49

'Was soll denn das?

Ich darf zunächst einmal vorausschicken: Als "über 70-jähriger
Typ-2-Diabetiker, der kein Insulin spritzt", habe ich über einen
längeren Zeitraum hinweg, in Abstimmung mit meinem Diabetologen,
für mich ein "Selbstmanagement" entwickelt, das dem entsprich,
was das "Helmholtz Zentrum München" im Jahre 2014 propagierte.

Außerdem war ich "Werbeberater mit Handelserfahrungen (u.a. auch
Werbeleiter einer Handelsgruppe)" und daher mit dem "Marketing-
denken von Handelsunternehmen" vertraut. Von daher erachte ich
dies "Aktion" durchaus als einen geschickten "Marketing-Coup von
LIDL" Den man nicht "kommentieren" brauch, weil es zu deren Ge-
schäft gehört.

Anders dagegen sehe ich die bei eine "gemeinnützigen Dachorgani-
sation", die sich behauptet, die "Interessen von Menschen mit
Diabetes gegenüber Politik und Gesellschaft" zu vertreten. Für
sie erscheint mir eine solche "Kooperation" doch sehr bedenklich
zu sein. Erst recht, wenn an sich die "Zielsetzungen diese Koope-
rative" vergegenwärtig. Daran ändert auch nichts die "Mitwir-
kung eines Olympiasiegers", der zudem mit einer "Insulinpumpe
ausgestattet" ist und somit nicht als "Vorbild für alle DAabe-
tiker" angesehen werden kann. So lege ich großen Wert darauf,
dass ich auch nach "13 Jahren" noch immer "kein Insulin spritze"
und durch "mein Selbstmanagement" erreicht habe, dass ich heute
die "besten Glucose-Werte" in der ganzen Zeit besitze.

Was soll daher diese "Kooperation mit LIDL und diabetesDE" mir
bringen? Für einen "alten Werbemann" ist ein "Hinweis auf die
"speziellen LIDL-Produkte zu Prävention gegen Diabetes" fast
schon so etwas wie die "Diabetiker-Diätprodukte" früherer Jahre,
die ich seinerzeit "selbst hätt essen" sollen, weil sie ja von
"Diabetes-Experten" empfohlen worden war.

Sehr interessant finde ich dagegen, dass es im Internet "keine
Ausführungen von diabetesDE" zu dem wichtigen Thema "Individuali-sierte Therapie des Diabetes Typ 2" gibt Denn diese ist eine der
wesentlichen Bedingungen für ein "Selbstmanagement des Diabtes
Typ 2" und bedarf "eingehender Informationen dare Diabetiker und
ihren Angehörigen", deren "Interessen" man bei "diabetesDE" ja
eigentlich vertreten will. Doch die bedeutet "Basisarbeit bei
den Menschen".

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