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Künstliche Gelenke: Kooperation zwischen Medizin und Maschinenbau

Dienstag, 31. Januar 2017

Magdeburg – Wissenschaftler der Orthopädischen Universitätsklinik und der Hochschule Magdeburg-Stendal arbeiten künftig bei der Entwicklung von Gelenkprothesen zusam­men. Gemeinsam forschen Mediziner und Maschinenbauer im „Kompetenzzentrum Or­thopädie und Unfallchirurgie 4.0“, dessen Einrichtung das Land Sachsen-Anhalt mit über 1,2 Millionen Euro unterstützt hat.

Dabei stehen Knie- und Hüftprothesen im Fokus, die verschleißfrei, hypoallergen und antibakteriell sein sollen. Ziel ist, die zunehmende Zahl von Operationen infolge von Un­verträglichkeit oder Abnutzung von Implantaten  zu verringern. „Wenn durch neuartige Implantate die Zahl der notwendigen Operationen sinkt, dann ist das gut für die Patien­ten und die Gesellschaft insgesamt“, sagte der Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes, Armin Willingmann (SPD), mit Blick auf neue Wertschöp­fungs­quellen.

Im neuen Kompetenzzentrum sollen Experten der Werkstoff-, Fertigungs- und Mess­tech­nik neue Erkenntnisse aus der Oberflächenbearbeitung und Werkstoffmodifikation in medizinische Produkte einfließen lassen. © hil/aerzteblatt.de

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