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Hochschulen

Ärztlicher Direktor des Uniklinikums Greifswald abberufen

Donnerstag, 2. Februar 2017

Greifswald/Schwerin – Der Ärztliche Direktor der Universitätsmedizin Greifswald, Thors­ten Wygold, ist vom Aufsichtsrat abberufen worden. Das bestätigte das Bildungsministe­rium heute. Zuvor hatte die Ostsee-Zeitung berichtet. Demnach soll Wygold die Haupt­verantwortung für die finanzielle Schieflage der Universitätsmedizin tragen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende, Bildungsstaatssekretär Sebastian Schröder, bezeichnete dies als falsch und wies diese Begründung zurück. Der Aufsichtsrat distanziere sich von diesen Vorwürfen. Schröder dankte Wygold für seinen Einsatz. Im Übrigen sei Still­schwei­­gen vereinbart worden.

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Laut Zeitung soll Wygold in seiner dreijährigen Amtszeit unter anderem zu viel Personal eingestellt haben. Im Jahr 2015 betrug das Defizit des landeseigenen Klinikums 14 Millio­nen Euro. Für 2016 wird nach dem Bericht der Zeitung ein noch höheres Defizit erwartet. Das Klinikum hatte vor zwei Jahren einen harten Sparkurs angekündigt, um die Verluste auszugleichen. Bis 2019 sollte eine schwarze Null erreicht werden.

Nach Ministeriumsangaben ist die Weiterführung der Aufgaben des Ärztlichen Vorstan­des durch eine Interimslösung gesichert. Die Nachbesetzung der Position soll durch ein ordentliches Ausschreibungsverfahren erfolgen. Eine Findungskommission sei einge­setzt worden. © dpa/aerzteblatt.de

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