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Hochschulen

Pilotprojekt in Leipzig: Azubis managen Kinderstation

Mittwoch, 8. Februar 2017

Leipzig – Ein neues Lehrprojekt ist jetzt am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ange­lau­fen: Für jeweils eine Woche betreiben Auszubildende der Gesundheits- und Kinder­kran­kenpflege im dritten Lehrjahr in Eigenregie eine Station der Kinderklinik des UKL. Die Schüler aus zwei Klassen der medizinischen Berufsfachschule (MBFS) des UKL über­neh­men dabei rund um die Uhr in drei Schichten nahezu alle anfallenden pflege­rischen und organisatorischen Tätigkeiten.

Neben den Pflegeaufgaben und deren Dokumentation führen sie Gespräche mit Eltern, nehmen Aufnahmen und Entlassungen vor, erledigen aber auch Hygienearbeiten und bereiten Medikamente vor.

„Für die Schüler stellt dieser Perspektivwechsel eine beson­de­re Herausforderung dar, denn sie haben nun, kurz vor dem Ende ihrer Ausbildung, die Möglichkeit, selbstständig zu arbeiten sowie sich als Team zu organisieren und ab­zu­stimmen“, sagte Kathleen Horn, Lehrerin an der MBFS und Mitinitiatorin des Projekts. Auf der interdisziplinären Station böten Kinder und Jugendliche jeden Alters mit vielfälti­gen Krankheitsbildern ein großes Lernfeld.

Praxisanleiter und erfahrene Pflegekräfte aus verschiedenen Stationen des Uniklinikums begleiten die angehenden Pfleger, greifen aber nur ein, wenn es notwendig ist. Sollten die beiden Praxiswochen erfolgreich verlaufen, können sich die Organisatorinnen um Kathleen Horn sie als festen Bestandteil des Lehrplans vorstellen. Die Rückmeldungen der Schüler waren bislang positiv. © hil/aerzteblatt.de

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