Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Millionen für Entzündungsforschung

Donnerstag, 9. Februar 2017

Kiel – Mit einem Millionenprogramm für Top-Wissenschaftler will Schleswig-Holstein seine Führungsposition in der Entzündungsforschung dauerhaft festigen. Spezielle Professu­ren sollen Spitzenforscher an die Universitätsstandorte Kiel und Lübeck binden. Fünf Mil­li­onen Euro steuert dafür das Land bei, drei Millionen beide Hochschulen und das Uni­ver­sitätsklinikum.

Das Land wolle seine Stärken in der Forschung weiter stärken, sagte Wissenschafts­mi­nisterin Kristin Alheit (SPD) heute. Das Programm sieht für jeden der acht Inhaber einer „SH Chair“ genannten Sonderprofessur eine zusätzliche Juniorprofessur in seiner Ar­beits­gruppe vor.

Ein Ziel besteht darin, dass die Entzündungsforscher aus dem Norden auch in der nächs­ten Phase der Spitzenforschungsinitiative des Bundes und der Länder zum Zuge kommen. Sie beginnt 2019. Auch mit Projekten in der Meeresforschung, in der Nano­technik und in den Geisteswissenschaften will der Norden Alheit zufolge dabei sein.

Das Förderprogramm trage dazu bei, Spitzenforscher mit attraktiven Lebens- und Ar­beitsbedingungen zu halten, sagte der Präsident der Uni Kiel, Lutz Kipp. Vier der acht durchweg männlichen „SH Chair“-Inhaber schlugen Rufe namhafter ausländischer Hoch­schulen aus. Es gebe in Schleswig-Holstein besonders gute Bedingungen, Entzün­dungs­forschung auf hohem Niveau eng mit Präzisionsmedizin zu verbinden, sagte zu seiner Mo­tivation der Kieler Molekularmediziner Philip Rosenstiel.

Die Konkurrenz auch in Deutschland sei riesig und finanzstark, sagte der Kieler Medi­zin-Dekan Ulrich Stephani. Der Sprecher des Exzellenzclusters Entzündungsforschung, Stefan Schreiber, bedauerte, dass unter den ausgewählten „SH-Chair“-Inhabern keine Frauen sind. Daran müssen man arbeiten. Ein „Frauenbonus“ sei aus seiner Sicht aber nicht sinnvoll. © dpa/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

16.08.17
Bereitschaftsdienst: KV Schleswig-Holstein appelliert an Ärzte
Bad Segeberg – Für den ärztlichen Bereitschaftsdienst in Schleswig-Holstein sollen sich mehr Mediziner melden. Anderenfalls drohe das bisher vorbildliche System der Freiwilligkeit nicht mehr zu......
11.08.17
Rostock – Die Universitätsmedizin Rostock will 2,7 Millionen Euro investieren, um die Bereiche Biomedizintechnik/Biomaterialien, Neurowissenschaften und Onkologie gezielt weiterzuentwickeln. Das hat......
11.08.17
Brüssel – Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat im kommenden Jahr rund 1,86 Milliarden Euro für die Forschungsförderung zur Verfügung. Der ERC ist eine von der Europäischen Kommission eingerichtete......
07.08.17
Gießen – Die Funktion von kleinen Proteinen in Bakterien erforschen Gießener Mikrobiologen im Rahmen eines Schwerpunktprogramms (SPP) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). „Ich freue mich sehr......
03.08.17
Erlangen – Um physikalische Faktoren bei der Entstehung von Krankheiten wird es künftig im neuen Zentrum für Physik und Medizin (ZPM) in Erlangen gehen. Im Beisein der Bayerischen Staatsministerin für......
27.07.17
Berlin – Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) stellt im Rahmen seiner jährlichen Förderinitiative 250.000 Euro für Forschungsprojekte bereit. Unterstützt werden Projekte aus dem......
27.07.17
Freiburg – Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert eine neue Forschergruppe an der Universität und am Universitätsklinikum Freiburg zur akuten myeloischen Leukämie (AML). Die Forschergruppe......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige