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Politik

Europaweites Verfahren zur Risikobewertung von Fluorchinolone und Chinolone gestartet

Freitag, 10. Februar 2017

/dpa

Bonn – Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat ein euro­päi­sches Risikobewertungsverfahren für Antibiotika aus der Gruppe der Fluorchinolone und Chinolone angestoßen. Es soll bei der Bewertung schwerwiegender Nebenwirkungen und Umsetzung eventueller Indikationseinschränkungen helfen.

Bei Arzneimitteln aus der Gruppe der Fluorchinolone handelt es sich um hochwirksame synthetische Antibiotika, die ein breites Wirkspektrum besitzen und insbesondere bei schwerwiegenden bakteriellen Infektionen zum Einsatz kommen. Schwerwiegende Ne­ben­wirkungen dieser Arzneimittel (zum Beispiel Veränderungen an den Sehnen) sind seit Langem bekannt und werden entsprechend in den Produktinformationen aufgeführt.

Bereits in der Vergangenheit wurde die Sicherheit entsprechender Präparate auf euro­päi­scher Ebene bewertet und daraus resultierend deren Indikationen eingeschränkt.
In dem jetzt angestoßenen Risikobewertungsverfahren werden wegen ihres gleichen Wirkmechanismus auch die Chinolone in den Blick genommen. Chinolonhaltige Anti­bio­tika sind in Deutschland nicht mehr zugelassen, jedoch in anderen europäischen Län­dern weiterhin verfügbar. © hil/sb/aerzteblatt.de

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