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Ärzteschaft

Neue Förderregionen für Hausärzte in Niedersachsen

Montag, 13. Februar 2017

/dpa

Hannover – Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Niedersachsen hat die Förderung von 26 Hausarztniederlassungen in 15 Regionen des Bundeslandes ausgeschrie­ben. Lassen sich die Ärzte hier nieder, erhalten sie aus dem sogenannten Strukturfonds einen Investitionskostenzuschuss von bis zu 60.000 Euro.

Gefördert werden Aufwen­dun­gen, die mit dem Erwerb und der Ausstattung einer Praxis oder der Anstellung eines Arztes zusammenhängen. Bei Eröffnung einer Zweigpraxis können die Antrag­steller bis zu 30.000 Euro Förderung erhalten.

Die Förderung gilt im Augenblick für die Regionen Braunschweig-Umland, Bremer­ha­ven-Um­land, Buxtehude, Cloppenburg, Harburg-Nord, Leer-Süd, Lüchow, Meppen, Stadt­ha­gen und Sulingen. Für folgende Regionen gilt zusätzlich zu der Investitions­förderung auch eine Umsatzgarantie: Cuxhaven, Nordenham, Papenburg, Wolfsburg-Umland und Zeven.

Der Strukturfonds ist eine gemeinsame Einrichtung der KV und der Krankenkassen des Landes. Beide Teile stellen je 0,1 Prozent der Gesamtvergütung dafür zur Verfügung. „Das sind über vier Millionen Euro jährlich. Damit können wir viel bewegen“, sagte Jörg Berling, der stellvertretende KV-Vorstandsvorsitzende.

„Die Förderung der ambulanten ärztlichen Versorgung über den Strukturfonds zahlt sich aus – im vergangenen Jahr haben wir bereits 20 freie Arztsitze neu besetzt. Das ist Hilfe, die wirkt“, betonte der Vorstandsvorsitzende der KV, Mark Barjenbruch. © hil/aerzteblatt.de

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