Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Tschechien verbietet Zigaretten in Lokalen

Mittwoch, 15. Februar 2017

Prag – Als eine der letzten Raucherbastionen Europas verbannt nun auch Tschechien die Glimmstängel aus Kneipen und Restaurants. Präsident Milos Zeman, selbst be­ken­nen­der Kettenraucher, habe das Anti-Tabak-Gesetz unterzeichnet, teilte sein Sprecher heute mit. Ab dem 31. Mai, dem Weltnichtrauchertag, müssen Zigaretten demnach am Eingang von Cafés, Kneipen und Restaurants ausgedrückt werden. E-Zigaretten bleiben nach Angaben des Ge­sund­heits­mi­nis­teriums erlaubt.

Zeman hatte bereits angekündigt, auf sein präsidentielles Vetorecht zu verzichten. „Als Raucher, ja sogar als Kettenraucher, wäre ich dann in einem Interessenkonflikt“, sagte der 72-Jährige. Ein Oppositionspolitiker der Bürgerdemokraten (ODS) will gegen das Rauchverbot vor dem Verfassungsgericht klagen.

Erhöht wurden zudem die Strafen für den Verkauf von Tabak und Alkohol an Minderjähri­ge. In Schulen und Krankenhäusern ist das Rauchen bereits seit 2006 verboten. In Tsche­chien greift rund jeder vierte Erwachsene regelmäßig zu Zigarette, Pfeife oder Zi­garre. Schätzungen gehen davon aus, dass jedes Jahr rund 18.000 Menschen aus dem EU-Staat im Zusammenhang mit dem Tabakkonsum sterben. © dpa/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

chrysomallos
am Mittwoch, 28. Juni 2017, 19:50

Avatar und Paragraph 86 StGB

Eher ein Fall für Paragraph 185/186 StGB
========================================
Mir ist schon klar, daß traumatisierte Deutsche auch noch nach über 70 Jahren an allen Ecken und Enden einen Hitler verorten, daß aber das Abbild des Künstlers und Schriftstellers Roland Topor (geb. 1938), unter den Paragraphen 86 fallen soll, scheint entweder Ihrer Paranoia geschuldet, oder die der lesenden und/oder kommentierenden Button-Drücker.

Roland Topor mußte in seinen frühen Jahren von seiner Familie in Savoyen vor den Nazi-Schergen versteckt werden.

https://www.lambiek.net/artists/t/topor_roland.htm
https://de.wikipedia.org/wiki/Roland_Topor
https://en.wikipedia.org/wiki/Roland_Topor

Da Ihr Entscheid auf einem Irrtum beruht, bitte ich Sie ein zweites Mal, die Löschung meines Avatars und weltweites Kennzeichen nochmals zu überdenken und die Löschung rückgängig zu machen. DANKE!
doc.nemo
am Dienstag, 27. Juni 2017, 08:33

Danke an die tschechische Regierung

Dass Passivrauchen schädlich sein kann, ist kaum zu bestreiten, aufgrund der Dosis-Wirkungs-Beziehung dürfte das aber für den normalen Gast irrelevant sein. Stammgäste in Raucherkneipen sind überwiegend selbst aktive Raucher, also ist das auch kein Argument. Problematisch kann es dagegen für das Personal sein, insofern stellt das Rauchverbot (auch) eine Art Arbeitsschutz dar. Ein rauchfreies Lokal ist für die Mehrzahl der Gäste aber um Größenordnungen angenehmer als eine verqualmte Höhle. Ich war erst neulich in einem Restaurant ohne Rauchverbot in Prag und war froh, als ich wieder draußen war. Die Diskussion um die rauchfreie Kneipe war auch in Deutschland lange Zeit sehr heftig, heute will das Rauchverbot niemand mehr missen, nicht einmal die Raucher.
cogito
am Montag, 26. Juni 2017, 19:53

@EEBO

Auch Sie verwenden gerne Strohmänner, um in die Irre zu leiten. Die Rauchverbote wurden weltweit mit dem Hinweis auf vermeintliche gesundheitliche Schäden bei Nichtrauchern eingeführt. Offenbar geht Ihre Faktenresistenz so weit, dass Sie es nicht einmal wagen, die von mir im vorherigen Kommentar angeführten Dokumente zu studieren. Können Sie die vermeintlichen Risiken des Passivrauchens qualifizieren und quantifizieren oder gehört das nicht zu einer sachlichen Diskussion?
Es gibt unzählige Studien, die angeblich beweisen sollen, dass die Rauchverbote in öffentlichen Lokalen zu sofortigem, massivem Rückgang (10-40%) führen. Es zeigt sich allerdings, dass zu diesem Zweck Daten so lange gefoltert wurden, bis sie die gewünschten Ergebnisse zeigten:
http://tobaccoanalysis.blogspot.de/search?q=heart+attack

Wenn Sie verlässlichere Daten haben, zeigen Sie sie.

Die Frage ob Nikotin oder doch eher die Zigarette "süchtig" macht, lässt sich lässt sich am besten aus den Misserfolgen der Nikotinersatztherapien ableiten. Fagerström (der in der von ihnen verlinkten Studie als Beweismittel aufgeführt wird) wurde nicht ohne Grund von "Test zur Nikotinabhängigkeit" in "Test zur Zigarettenabhängigkeit" umbenannt.
http://www.tabac-humain.com/wp-content/uploads/2012/01/Fagerström-trouve-son-chemin-de-Damas.pdf
EEBO
am Montag, 26. Juni 2017, 18:29

@cogito

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK53017/ - mehr muß ich zu dem ganzen nicht sagen. Wer hier hartnäckig das Suchtpotential von Nikotin, die Gefahren des Rauchens im allgemeinen und die Risiken des Passivrauchens leugnet, der ist schlecht informiert.
cogito
am Montag, 26. Juni 2017, 11:28

Stromann-Argumente

Staphylococcus rex baut eine ganze Phalanx von Strohmännern auf und lenkt damit vom eigentlichen Thema ab, wobei er sich in logische Widersprüche verwickelt. Seine Scheinargumente gehen entweder am Thema vorbei oder halten einer sachlichen Beurteilung nicht stand.
Es geht im Artikel um das Rauchverbot in privaten (nicht öffentlichen!) Geschäftsräumen mit dem Argument des gesundheitlichen Schutzes von Nichtrauchern.
S.rex ortet den ersten Strohmann bereits im ersten Absatz: Reizgas und Geruchsbelästigung.

Und der zweite folgt sogleich: "Nikotin ist auch eines der stärksten Suchtmittel". Stärker als Koffein, Alkohol, Cannabis, Ice? Nikotin ist rezeptfrei in allen Apotheken erhältlich, weil man die Sucht offenbar mit demselben Suchtmittel auch bekämpfen kann. Mittlerweile dienen auch e-Zigaretten demselben Zweck. Was hat das mit dem Schutz von Nichtrauchern zu tun?
"wie bei allen Abhängigen üblich, versuchen Raucher sich das Problem schönzureden" Eine Verunglimpfung der Raucher als Nichtraucherschutz?
Wie wenig Sie sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben, zeigt Ihre Aussage: "Schön wäre es, wenn es einen Umrechnungsfaktor geben würde, z.B. zehn passiv gerauchte Zigaretten zählen wie eine selbst gerauchte." Es gibt verschieden Studien zu diesem Thema, eine davon stammt aus dem WHO Kollaborationszentrum Heidelberg (DKFZ), eine andere vom Institut de la Santé au Travail an der Uni Lausanne. Diese Studien haben versucht Zigarettenequivalente zu definieren. Eine Analyse der Ergebnisse finden Sie hier:
http://www.lesdissidentsdegeneve.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=2848:la-petite-maeva-4-ans-fume-neuf-cigarettes-par-jour

Auch Ihre Behauptung, "dass Passivrauchen zu einem erhöhten Krebsrisiko bei Nichtrauchern führt" wird durch eine Studie mit über 100'000 Erwachsenen über 39 Jahre widerlegt:
Conclusions The results do not support a causal relation between environmental tobacco smoke and tobacco related mortality, although they do not rule out a small effect. The association between exposure to environmental tobacco smoke and coronary heart disease and lung cancer may be considerably weaker than generally believed.:
http://www.bmj.com/content/326/7398/1057.full

Und schlussendlich zeigen die nationalen Statistiken über Sterbeursachen, dass die Rauchverbote weder bei Herzinfarkten noch bei Atemwegserkrankungen zu einem Rückgang geführt haben. Beispiel Schweiz:
https://1drv.ms/i/s!At4PlYA_iQJvn8EirgBsbusetGCgTg
Für Deutschland ergibt sich das selbe Szenario.
Staphylococcus rex
am Montag, 26. Juni 2017, 00:29

Verkehrte Welt

Die Aufgabe von Rauchverboten ist nicht die Schikane der Raucher sondern der Schutz der Nichtraucher. Und dabei handelt es sich nicht nur um das Krebsrisiko, Zigarettenrauch ist zusätzlich auch ein Reizgas und eine erhebliche Geruchsbelästigung. Es handelt sich hier ja nicht um ein Totalverbot, sondern nur um den Schutz von Nichtrauchern an öffentlichen Plätzen.

Das Problem beim Rauchen ist, Nikotin ist auch eines der stärksten Suchtmittel, und wie bei allen Abhängigen üblich, versuchen Raucher sich das Problem schönzureden. Obwohl ich wenig Hoffungen habe, dass sich ein richtiger Raucher davon beeindrucken lässt, möchte ich ein paar Anmerkungen zur u.g. Studie machen. Es handelt sich um eine Fall-Kontroll-Studie, bei der Krebspatienten (Nichtraucher) mit anderen Nichtrauchern ohne Krebs verglichen werden. Zu unserem großen Glück kann sich die Lunge bei langer Abstinenz zumindest teilweise selbst heilen, deshalb ist das Krebsrisiko bei Passivrauchen in der Kindheit (Patienten und Kontrollen waren um die 60 Jahre alt) und nach mindestens 15-jähriger Abstinenz nicht erhöht. Sehr wohl gibt es ein erhöhtes Risiko bei rauchenden Ehepartnern oder bei beruflicher Exposition. Wenn beides kombiniert wird (berufliche und private Exposition), dann steigt das Risiko zusätzlich, es gibt also eine Dosis-Wirkungsbeziehung. Die u.g. Studie kann also keineswegs dazu missbraucht werden, den Tabakrauch als harmlos zu deklarieren.

Schön wäre es, wenn es einen Umrechungsfaktor geben würde, z.B. zehn passiv gerauchte Zigaretten zählen wie eine selbst gerauchte. Aber auch ohne einen derartigen Faktor ist offensichtlich, dass Passivrauchen zu einem erhöhten Krebsrisiko bei Nichtrauchern führt. Im Übrigen sollte man folgendes bedenken: Absolute Nichtraucher (weniger als 400 Zigaretten lebenslang) sind selten, im Normalfall addieren sich die Wirkung von Rauchen und Passivrauchen. Ein Nichtraucherschutz hilft also auch den Gelegenheitsrauchern. Und selbst wenn das relative Risiko gering ist, das Problem Tabakrauch betrifft faktisch die gesamte Bevölkerung, und dann führt auch ein geringes relatives Risiko zu hohen absoluten Zahlen. Die Autoren der Studie weisen selbst darauf hin, dass es mittels Fragebögen schwierig ist, die Expositionsdosis sauber zu berechnen. Auch darf man nicht vergessen, es gibt neben dem Tabakrauch andere umweltbedingte Ursachen für Lungenkrebs gibt, z.B. Feinstaub, Asbest Radon etc. Wenn man also in dieser Studie nur die Nichtraucher ohne andere Umweltrisiken eingeschlossen hätte, dann wäre das relative Risiko wesentlich höher, so werden die Zahlen zu sehr verwässert. Nur dann hätte man in dieser Studie die Zahl der beteiligten Zentren locker um den Faktor 10 erhöhen müssen, um auf brauchbare Zahlen zu kommen.

Selbstverständlich darf jeder glauben woran er will, und in seinem privaten Lebensumfeld darf man auch unvernünftig sein und seiner Gesundheit schaden. Wie gesagt, Tabak ist eine legale Droge. Aber Zigarettenrauch ist ein Kanzerogen, es ist ein Reizgas und es ist eine erhebliche Geruchsbelästigung. Und wenn Raucher und Nichtraucher aufeinander treffen und der Raucher sich nicht zurück hält, dann ist der Raucher der Täter und der Nichtraucher das Opfer. Dann ist es nicht mehr nur eine Frage des Lifestyles und der Selbstbestimmung. Bei erwachsenen Menschen sollte eigentlich soviel Empathie und Verstand vorhanden sein, um freiwillig Rücksicht gegenüber seinen Mitmenschen zu üben. Die Vehemenz, mit der die Diskussion geführt wird und der lange und mühsame Weg zu Rauchverboten zeigt aber eines, bei einem Süchtigen gehen unter dem Einfluss der Droge Tabak sowohl die Empathie als auch die Selbstkontrolle verloren. In der öffentlichen Wahrnehmung haben es aber die Raucher über viele Jahre geschafft, sich als die Opfer in dieser Diskussion darzustellen, deshalb auch meine Bemerkung zur verkehrten Welt.

Was die Netiquette betrifft, hier ist der Link dazu:
https://www.aerzteblatt.de/foren/netiquette

Der Hausherr in diesem Forum ist die Redaktion des DÄ. Wer hier angemeldet ist, hat rechts oben den Button „Petzen!“, mit dem problematische Beiträge markiert werden können, die Entscheidung trifft dann aber die Redaktion. Wenn EEBO sich nicht zu diesem speziellen Profilbild geäußert hätte, dann hätte ich dies gemacht. Ob das ursprüngliche Profilbild von chrysomallos ein Fall für §86 StGB ist oder doch nur eine grobe Geschmacklosigkeit, darüber kann man steiten. Die Redaktion des DÄ hat dieses Profilbild offensichtlich gelöscht und von ihrem Hausrecht Gebrauch gemacht.
cogito
am Sonntag, 25. Juni 2017, 21:17

Schätzungen

"Schätzungen gehen davon aus, dass jedes Jahr rund 18.000 Menschen aus dem EU-Staat im Zusammenhang mit dem Tabakkonsum sterben."
Schätzungen sind eben nicht besser als Schätzungen und man verschätzt sich allzu leicht.
chrysomallos
am Sonntag, 25. Juni 2017, 20:17

Gesetzesgrundlage für Rauchverbote ist Passivtabakrauch

Solange man Rauchverbote mit dem Passivtabakrauch (PTR) und den Schutz davor begründet, (eine existente Tabak-Studie spricht sogar davon, daß man bei einer Exposition von PTR von nur 10 Minuten einen ischämischen Herzanfall erleiden könne und auf der Stelle tot umfallen würde) ist es völlig irrelevant, ob ein erwachsener Mensch am aktiven Rauchen stirbt. Es ist seine Entscheidung und es ist und darf nie Aufgabe des Staates sein, Erwachsenen ihren Lifestyle vorzuschreiben! Das ist ja schlimmer, als in der ehemaligen Sovjetunion.
Das Produkt ist legal, wie auch die vielen tödlichen Medikamente. Allein in Deutschland sterben IN SPITÄLERN 58'000 Menschen (also nicht nur seit 2008 von Martina Pötschke-Langer deklarierte 3.301 an angeblichem Passivrauch) an Über- und/oder Falschdosierungen, wovon 2008 die die Ärzte einräumten, daß davon -> 28.000 vermeidbar wären. Verhältnisblödsinn? Ich vermute schon. Heute, neun Jahre später, hat sich an den Zahlen nichts geändert.

Carolus Magnus
chrysomallos
am Sonntag, 25. Juni 2017, 19:54

Ihre gewünschte Studie

Sie hatten und die Studie gebeten, voilà:

Abstract

Background: An association between exposure to environmental tobacco smoke (ETS) and lung cancer risk has been suggested. To evaluate this possible association better, researchers need more precise estimates of risk, the relative contribution of different sources of ETS, and the effect of ETS exposure on different histologic types of lung cancer. To address these issues, we have conducted a case-control study of lung cancer and exposure to ETS in 12 centers from seven European countries. Methods: A total of 650 patients with lung cancer and 1542 control subjects up to 74 years of age were interviewed about exposure to ETS. Neither case subjects nor control subjects had smoked more than 400 cigarettes in their lifetime. Results: ETS exposure during childhood was not associated with an increased risk of lung cancer (odds ratio [OR] for ever exposure = 0.78; 95% confidence interval [CI] = 0.64-0.96). The OR for ever exposure to spousal ETS was 1.16 (95% CI = 0.93-1.44). No clear dose-response relationship could be demonstrated for cumulative spousal ETS exposure. The OR for ever exposure to workplace ETS was 1.17 (95% CI = 0.94-1.45), with possible evidence of increasing risk for increasing duration of exposure. No increase in risk was detected in subjects whose exposure to spousal or workplace ETS ended more than 15 years earlier. Ever exposure to ETS from other sources was not associated with lung cancer risk. Risks from combined exposure to spousal and workplace ETS were higher for squamous cell carcinoma and small-cell carcinoma than for adenocarcinoma, but the differences were not statistically significant. Conclusions: Our results indicate no association between childhood exposure to ETS and lung cancer risk. We did find weak evidence of a dose-response relationship between risk of lung cancer and exposure to spousal and workplace ETS. There was no detectable risk after cessation of exposure. [J Natl Cancer Inst 1998;90:1440-50]

https://academic.oup.com/jnci/article/90/19/1440/918873/Multicenter-Case-Control-Study-of-Exposure-to

P.S. Was ist ein Emoji-Nazi?
Und wo finde ich die Netiquette, aufgrund dessen Sie vorgeben, meinen Avatar zu löschen?

Mein Avatar und mein Nick sind zehn Jahre und drei Monate alt und im ganzen Netz -> einheitlich zu finden. Damit werde ich stets auch als ein und dieselbe Person wahrgenommen, was mir bisher. Sie zerstören als bisher einziger im WWW während dieser langen Zeitperiode erstmals meine Trade Mark, worunter mich weltweit jeder sofort erkennen kann.
Ich bitte Sie, Ihr Vorgehen nochmals zu überdenken. Ich gehe davon aus, daß dies ein hitzebedingter Schnellschuß war.

Carolus Magnus
cogito
am Sonntag, 25. Juni 2017, 18:11

@EBBO

Erst behaupten Sie
" daß die Rauchverbote der letzten Jahre einen positiven Effekt hatten, andererseits ist es selbstverständlich ohne Schwierigkeiten möglich, eine belastbare Hochrechnung anhand der bereits der schon vorhandenen Daten durchzuführen"

aber dann führen Sie sich selbst ad absurdum, indem Sie richtigerweise darauf hinweisen, dass Korrelation nicht gleich Kausalität ist:

" Angebliche Korrelationen (Raucherleternkinder sind gesünder) sagen noch lange nichts über Kausalitäten (Rauchen schadet nichts, tut gut und steigert die Intelligenz pp.) aus."

Ihre ganze Argumentation steht auf tönernen Füssen, wenn Ihr einziges Argument ist, dass der Kommentator möglicherweise im Auftrag der Tabakindustrie schreibt. Welche Motivation treibt Sie denn dazu, zu behaupten, dass Rauchverbote zur Reduktion der Mortalität geführt hat? Zeigen Sie uns doch einfach die Daten, die nicht nur eine Korrelation sondern gar eine Kausalität beweisen.
EEBO
am Montag, 19. Juni 2017, 18:29

Sagen Sie mal,

was Sie denn hier unter Seriosität verstehen, wenn Sie schon als Avatar einen Emoji-Nazi (nur echt mit der Rotzbremse [tm]) verwenden? Erst fabulieren Sie anhand nicht vorhandener Quellen in einem anderen Thread über einen möglichen Noceboeffekt deutlicher Warnhinweise auf Tabakpackungen, der dann zu einer Begünstigung von durch das Rauchen verursachten Erkrankungen führen soll (darf ich in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, daß das Thema Krebspersönlichkeit keine wissenschaftliche Grundlage hat?). Und jetzt zweifeln Sie die tschechischen Krebstoten an? Einerseits ist bekannt, daß die Rauchverbote der letzten Jahre einen positiven Effekt hatten, andererseits ist es selbstverständlich ohne Schwierigkeiten möglich, eine belastbare Hochrechnung anhand der bereits der schon vorhandenen Daten durchzuführen, wieviele der z.B. Lungenkrebstoten auf das Rauchen zurückzuführen sind. Stattdessen werfen Sie hier Nebelkerzen (oder eher qualmende Zigaretten), indem Sie hier irgendwelche angeblichen Studien ohne Quellenangabe zitieren, stellen gleich mal den Klimawandel infrage (da wird Ihr Beleg wohl ein Tweet des größten POTUS aller Zeiten gewesen sein?) und hauen dann noch eine läppische Behauptung zum Passivrauchen raus: Mir geht es aber nicht um irgendwelche Gerichtsentscheide, sondern darum, was Studien zum Thema sagen. Interessant auch, daß das UK das Rauchen in KfZ verbietet, wenn Kinder mit darin sitzen. Überhaupt: Angebliche Korrelationen (Raucherleternkinder sind gesünder) sagen noch lange nichts über Kausalitäten (Rauchen schadet nichts, tut gut und steigert die Intelligenz pp.) aus.
NB: Wenn ich mich recht in der Mythologie der Griechen auskenne, sollten Sie doch eigentlich schon dem Ares geopfert und Ihr Fell aufgehängt worden sein?
Ganz gleich: Zunächst dachte ich ja noch, daß Sie im Auftrag der Zigarettenindustrie schreiben, aber so plump sind die heute nicht mehr. Dann dachte ich, daß Sie uns hier (aus welchen Gründen auch immer) nur zum Besten halten wollen. Wahrscheinlich jeddoch liege ich falsch, und Sie sind nur ein ganz gewöhnlicher Irrer...
chrysomallos
am Montag, 19. Juni 2017, 12:13

Propagandistische Schätzungen sind unseriös

«<b>Schätzungen</b> gehen davon aus, daß jedes Jahr rund 18.000 Menschen aus dem EU-Staat im Zusammenhang mit dem Tabakkonsum sterben.»
_____

Es ist wie mit dem Klimawandel. Noch vor 30 Jahren warnte man uns, wir sähen einer Eiszeit entgegen, jetzt soll es umgekehrt sein.

Die kaum oder nur sehr selten zitierte WHO/IARC-Studie kommt zu Schluß, daß <b>Kinder aus Raucherhaushalten</b> um 22 Prozent gesünder sind.

Da offenbar jeder Schätzungen zu egal welchen interessengeleiteten Krankheiten in beliebigem Umfang und Gusto abgeben darf, schätze ich, daß beim Passiven Rauchen (RR 1.6) kein einziger Mensch aufgrund dessen stirbt. Unterstützt wird diese dadurch, daß bisher noch jedes Gericht dieser Welt entsprechende Schadensersatzklagen abgeschmettert hat.

Nachrichten zum Thema

24.07.17
Manila – Auf den Philippinen ist ein landesweites Rauchverbot an öffentlichen Plätzen in Kraft getreten. Die Regierung forderte die Bevölkerung gestern auf, sich an die Verordnung zu halten. Das......
21.07.17
In Frankreich werden Zigaretten teurer
Paris – In Frankreich sollen die Preise für ein Päckchen Zigaretten von derzeit rund sieben auf zehn Euro steigen. Das hat die französische Regierung angekündigt. Nach Angaben von......
20.07.17
WHO: Anti-Tabak-Maßnahmen erreichen 60 Prozent aller Menschen
New York – Werbeverbote, rauchfreie Zonen, hohe Steuern und Schockbilder: Mehr als 60 Prozent der Menschen weltweit werden einem Bericht der Welt­gesund­heits­organi­sation WHO zufolge inzwischen durch......
19.07.17
Fast jeder zweite deutsche Raucher will aufhören
Berlin – Fast jeder zweite deutsche Raucher möchte aufhören. Das geht aus einer heute in Berlin veröffentlichten Umfrage im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) hervor. 44......
07.07.17
Den Haag – Die drittgrößte Bank der Niederlande, die ABN Amro mit mehr als sechs Millionen Kunden weltweit, vergibt keine Kredite mehr an Unternehmen in der Tabakindustrie. Auch Investitionen in die......
16.06.17
Rauchverbot mildert Gewalt in psychiatrischen Einrichtungen
London – Ein allgemeines Rauchverbot auf dem Gelände von psychiatrischen Kliniken hat in der britischen Hauptstadt nicht zu der befürchteten Zunahme von Gewalttaten durch die Patienten geführt, wie......
31.05.17
Wiesbaden – In deutschen Krankenhäusern werden immer mehr lebensbedrohlich erkrankte Raucher behandelt. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden heute mitteilte, wurden 2015 rund 449.804 Patienten......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige