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Politik

Telemedizin: Betreuung von Schlaganfall­patienten wird ausgeweitet

Mittwoch, 15. Februar 2017

Dresden – Die Nachsorge von Schlaganfallpatienten in Ostsachsen mit Hilfe von Tele­me­dizin wird ausgeweitet. Wie das sächsische Ge­sund­heits­mi­nis­terium heute mitteilte, wird das Projekt „Integration der ambulanten Nachsorge in das Schlaganfallnetzwerk Ost­sa­chsen“ mit fast 590.000 Euro aus einem Fonds der Europäischen Union gefördert.

Dabei gehen Mitarbeiter – Fallmanager – zu den Patienten nach Hause und übermitteln deren medizinische Daten über eine spezielle Internetplattform an die kooperierenden Kliniken. Bei dem jetzt gestarteten Projekt sollen auch die betreuenden Haus- und Fach­ärzte in die Datenübermittlung eingebunden werden.

Das Projekt wird vom Uniklinikum „Carl Gustav Carus“ der Technischen Universität Dres­den betreut und vom Gesundheitsmanagement-Unternehmen Carus Consilium Sach­sen, einer Tochter der Klinik. Der Ausbau von Telemedizin, Patientenüberwachung übers In­ternet und technischer Assistenzsysteme in Sachsen wird laut Ministerium als ein Schwerpunkt gesehen.

Der Aufbau der IT-Plattform „CCS Telehealth Ostsachsen“ ist den Angaben zufolge bis­her mit 9,8 Millionen Euro von EU und Land gefördert worden. Von 2014 bis 2020 stün­den Sachsen rund 28 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Ent­wick­lung (EFRE) zur Förderung innovativer Ansätze bei der Gesundheits- und Pflege­wirtschaft zur Verfügung. © dpa/aerzteblatt.de

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