Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Gelbfieber-Epidemie im Kongo laut WHO zu Ende

Mittwoch, 15. Februar 2017

Johannesburg – Dank einer Impfkampagne ist die Gelbfieber-Epidemie im Kongo zu En­de. Es sei eine der bislang „größten und schwierigsten“ Gelbfieber-Epidemien gewesen, erklärte gestern Matshidiso Moeti, der Afrika-Direktor der Welt­gesund­heits­organi­sation WHO. Es habe nun seit sechs Monaten keine neuen bestätigten Erkrankungen mehr gegeben.

Im südlichen Nachbarland Angola war die Epidemie bereits kurz vor Weihnachten für be­endet erklärt worden. In den beiden Ländern wurden in weniger als einem Jahr mehr als 30 Millionen Menschen geimpft, um eine Verbreitung der Epidemie zu verhindern.

Die Epidemie, die Ende 2015 in Angola ausbrach, hat zu 965 von einem Labor bestätig­ten Fällen von Gelbfieber geführt, sowie Tausenden weiteren Erkrankungen, die nicht im Labor geprüft wurden.

Gelbfieber verursacht meist Fieber, Muskelschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, kann aber auch tödlich enden. Übertragen wird es von Aedes-Stechmücken, die zum Beispiel auch Zika verbreiten. © dpa/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

03.08.17
Athen – In Griechenland sind zwei Menschen am von Mücken übertragenen West-Nil-Fieber gestorben. Weitere zwölf Menschen erkrankten, wie das griechische Ge­sund­heits­mi­nis­terium heute mitteilte. Die......
25.07.17
Stockholm - In Großbritannien ist es im dritten Sommer in Folge zu einem Anstieg von Cyclospora-Infektionen bei Reiserückkehrern aus Mexiko gekommen. Das European Centre for Disease Prevention and......
27.06.17
WHO nimmt Schlangenbisse in Liste der vernachlässigten Tropenkrankheiten auf
Berlin – Die Welt­gesund­heits­organi­sation WHO hat Schlangenbisse in die Liste der vernachlässigten Tropenkrankheiten aufgenommen. Ärzte ohne Grenzen begrüßt diese Entscheidung. „An Schlangenbissen......
16.06.17
Ho-Chi-Minh-Stadt – Die Talaromykose (Penicilliosis), eine in Südostasien, China und Indien häufige opportunistische Infektion bei HIV-Patienten, sollte initial mit Amphotericin B behandelt werden.......
08.05.17
Mücken-Alarm: Bürgerplattform soll Wissen generieren
Genf – Wissenschaftler und Laien sollen beim Kampf gegen Krankheiten wie Malaria, Zika und Gelbfieber künftig intensiv zusammenarbeiten. Unter dem Namen „Globaler Mücken-Alarm“ startet mit......
19.04.17
WHO meldet Erfolge im Kampf gegen Tropenkrankheiten
Genf – Die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) meldet große Erfolge im Kampf gegen schwere Tropenkrankheiten: Durch koordinierte Anstrengungen der WHO mit Stiftungen wie der von Bill Gates und......
10.04.17
Forscher rechnen mit Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke
Frankfurt am Main – Aufgrund des weltweiten Klimawandels wird sich die Asiatische Tigermücke nach Einschätzung von Experten weiter in den Norden Europas ausbreiten. Das Verbreitungsgebiet der......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige