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Ausland

Tschechien verschärft Kampf gegen synthetische Drogen

Donnerstag, 16. Februar 2017

Prag – Mit neuen Verboten verschärft Tschechien den Kampf gegen Crystal Meth und an­dere synthetische Drogen. 63 Substanzen werden in das Betäubungs­mittel­gesetz aufgenommen, die Liste wird unter anderem um mehrere Crystal-Meth-Varianten ergänzt. Das entschied heute das Mitte-Links-Kabinett einem Sprecher zufolge. „Tsche­chi­­en darf nicht zu einem legalen Einfallstor für diese Stoffe in den gemeinsamen euro­päischen Markt werden“, hieß es zur Begründung.

Ganz verboten werden unter anderem die Rauschdroge Deschloroketamin und das syn­thetische Opioid Acetylfentanyl, das im Jahr 2015 mit 32 Todesfällen in Europa in Ver­bin­dung gebracht wurde.

Nur noch auf Betäubungsmittel-Rezept erhältlich sind Medikamente mit dem Wirkstoff Phe­ntermin, der als Appetitzügler, aber auch als gefährliches Aufputschmittel verwendet wird. Im Grenzgebiet zu den Nachbarländern seien diese Medikamente zuletzt unver­hält­­nismäßig oft ausgegeben worden, wohl mit dem Ziel der Ausfuhr. Die Substanz ist in Deutschland seit Jahrzehnten nicht mehr zugelassen. © dpa/aerzteblatt.de

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