Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

CDU: Mehr Anstrengungen gegen Lieferengpässe bei Medikamenten

Freitag, 17. Februar 2017

Erfurt – Die CDU-Fraktion will über den Thüringer Landtag erreichen, dass es künftig weniger Lieferengpässe bei lebenswichtigen Medikamenten gibt. Die Hersteller müssten dazu verpflichtet werden, dem Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte zu mel­den, wenn nicht genügend Medikamente geliefert werden könnten, erklärte gestern der CDU-Gesundheitspolitiker Christoph Zippel in Erfurt.

Eine solche Meldepflicht gebe es bislang noch nicht. Seine Fraktion wolle deshalb in der kommenden Woche einen Antrag in den Landtag einbringen, kündigte Zippel an. Darin werde die Landesregierung aufgefordert, über den Bundesrat zu erreichen, dass eine Strategie gegen „diesen Missstand“ erarbeitet werde.

Anzeige

„Die Thüringer Kliniken werden regelmäßig von kurzfristigen Ausfällen einzelner Medika­mente kalt erwischt“, beklagte Zippel. Durch eine Meldepflicht könnten sie wertvolle Vor­lauf­zeit gewinnen, um entsprechend zu reagieren. Den Mangel an bestimmten Medika­menten werde zwar auch die Meldepflicht nicht verhindern, weil dies zum Teil globale Ur­sachen habe, gab er zu bedenken. „Aber die Meldepflicht hilft, solche Ausfälle besser zu managen.“ © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

07.04.17
Koalition streitet um Versandhandel von Medikamenten
Berlin – Das von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) geplante Verbot des Versandhandels bei rezeptpflichtigen Medikamenten sorgt weiter für Ärger in der großen Koalition. Der......
30.03.17
Rezeptpflichtige Arzneimittel: Keine Einigung auf Versandhandelsverbot im Koalitionsausschuss
Berlin – In der großen Koalition gibt es weiter Widerstand gegen das von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) geplante Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln. Eine......
30.03.17
Arzneimittel: Brexit darf Marktzugang nicht gefährden
Berlin/London – Gestern hat die britische Regierung in einem Brief an die Europäische Union (EU) offiziell ihren Austritt verkündet. Zwei Jahre bleiben nun Zeit, um Großbritannien und die EU zu......
29.03.17
Berlin – Seit Monaten ringt die große Koalition um ein Versandhandelsverbot für verschreibungspflichtige Arzneimitteln – bislang ohne Einigung. Heute Abend soll das Gesetz nun im Koalitionsausschuss......
28.03.17
Berlin – Das geplante Versandhandelsverbot für verschreibungspflichtige Medikamente steht vor dem Aus. Diese Einschätzung vertraten Experten heute in der Berliner Runde des Bundesverbands der......
27.03.17
Neuer Einspruch gegen Patent auf teuren Hepatitis-C-Wirk­stoff
München/Berlin – Die Hilfsorganisation Ärzte der Welt hat heute zusammen mit Ärzte ohne Grenzen und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen beim Europäischen Patentamt (EPA) einen Einspruch......
27.03.17
Rezeptpflichtige Arzneimittel: Widerstand gegen Gröhes Versandhandelsverbot
Berlin – Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) stößt mit seinen Plänen, den Versandhandel mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln zu verbieten, weiter auf massiven Widerstand. Der Spitzenverband......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige