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Politik

Bei Schlaganfällen schnellere Hilfe angestrebt

Donnerstag, 16. Februar 2017

Stuttgart – Weil bei einem Schlaganfall jede Minute zählt, sollen in Baden-Württemberg die Möglichkeiten rascher medizinischer Hilfe verbessert werden. Dieses Ziel werde mit ei­ner überarbeiteten Schlaganfallkonzeption verfolgt, teilte das Ministerium für Soziales und Integration heute mit. Kernpunkte sind demnach die schnellstmögliche Einlieferung in ein geeignetes Krankenhaus, eine differenzierte Diagnostik mit soforti­gem Behand­lungsbeginn sowie ein möglichst früher Beginn der Rehabilitation.

Für das Konzept seien neueste medizinische Erkenntnisse und Möglichkeiten berück­sichtigt worden, erklärte Baden-Württembergs Sozialminister Manfred Lucha (Grüne).

Es sieht unter anderem vor, dass auch die bislang 21 lokalen Stationen zur raschen Be­handlung von Schlagan­fällen durch die sogenannte medikamentöse Thrombolyse in der Lage sind. Zudem sollen alle Patienten mit Verdacht auf einen Schlaganfall direkt in die nächstgelegene zertifizierte Schlaganfallstation eingewiesen werden können.

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Ein Schlaganfall wird durch eine plötzliche Durchblutungsstörung im Gehirn ausgelöst. Meist sind Blutgerinnsel, Embolien oder Ablagerungen in den Hirngefäßen die Ur­sa­chen. Symptome sind Gefühlsstörungen einer Körperseite, Lähmungen, Sprach- und Seh­stö­rungen. © dpa/aerzteblatt.de

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