NewsPolitikBei Schlaganfällen schnellere Hilfe angestrebt
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Bei Schlaganfällen schnellere Hilfe angestrebt

Donnerstag, 16. Februar 2017

Stuttgart – Weil bei einem Schlaganfall jede Minute zählt, sollen in Baden-Württemberg die Möglichkeiten rascher medizinischer Hilfe verbessert werden. Dieses Ziel werde mit ei­ner überarbeiteten Schlaganfallkonzeption verfolgt, teilte das Ministerium für Soziales und Integration heute mit. Kernpunkte sind demnach die schnellstmögliche Einlieferung in ein geeignetes Krankenhaus, eine differenzierte Diagnostik mit soforti­gem Behand­lungsbeginn sowie ein möglichst früher Beginn der Rehabilitation.

Für das Konzept seien neueste medizinische Erkenntnisse und Möglichkeiten berück­sichtigt worden, erklärte Baden-Württembergs Sozialminister Manfred Lucha (Grüne).

Es sieht unter anderem vor, dass auch die bislang 21 lokalen Stationen zur raschen Be­handlung von Schlagan­fällen durch die sogenannte medikamentöse Thrombolyse in der Lage sind. Zudem sollen alle Patienten mit Verdacht auf einen Schlaganfall direkt in die nächstgelegene zertifizierte Schlaganfallstation eingewiesen werden können.

Anzeige

Ein Schlaganfall wird durch eine plötzliche Durchblutungsstörung im Gehirn ausgelöst. Meist sind Blutgerinnsel, Embolien oder Ablagerungen in den Hirngefäßen die Ur­sa­chen. Symptome sind Gefühlsstörungen einer Körperseite, Lähmungen, Sprach- und Seh­stö­rungen. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

14. September 2018
Berlin – Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat den Krankenkassen vorgeworfen, über die vom Medizinischen Dienst der Kran­ken­ver­siche­rung (MDK) durchgeführten Abrechnungsprüfungen eine
Warnung vor Zerschlagung der Behandlungsstrukturen bei Schlaganfallversorgung
13. September 2018
Münster – Bei tracheotomierten Patienten, die nach einem Schlaganfall unter Schluckstörungen leiden, bildet sich die schlaganfallbedingte Dysphagie deutlich rascher zurück, wenn sie eine pharyngeale
Pharyngeale elektrische Stimulation reduziert Schluckstörungen nach Schlaganfall
10. September 2018
Columbia/South Carolina – Die Kombination mit einer transkraniellen Gleichstromstimulation hat in einer randomisierten kontrollierten Phase-2-Studie die Ergebnisse einer logopädischen Behandlung der
Transkranielle Gleichstromstimulation könnte Aphasie nach Schlaganfall lindern
7. September 2018
Idar-Oberstein – Das Klinikum Idar-Oberstein wehrt sich gegen Kürzungen bei der Erstattung der Schlaganfallversorgung. Weil die Krankenkassen nicht mehr die kompletten Kosten der Behandlung von
Schlaganfallversorgung: Klinik Idar-Oberstein klagt gegen Kürzungen
5. September 2018
Durham, North Carolina – Patienten, die nach einem perkutanen Aortenklappenersatz (TAVI) ein Vorhofflimmern entwickeln, hatten in der Analyse eines US-Patientenregisters (JACC: Cardiovascular
Vorhofflimmern nach TAVI erhöht Schlaganfallrisiko
4. September 2018
Exeter/England – Patienten, die einen Schlaganfall erlitten haben, erkranken in der Folge deutlich häufiger als andere Menschen an einer Demenz. Dies geht aus einer aktualisierte Metaanalyse in
Schlaganfall verdoppelt Demenzrisiko
3. September 2018
Berlin – Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamine und Mineralien können das Risiko nicht vermindern, an einem Hirninfarkt oder einer Herzkrankheit zu sterben. Auf dieses Ergebnis einer umfassenden

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Anzeige

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER