Vermischtes

Bie­terkampf: Weiteres Angebot für Stada

Freitag, 17. Februar 2017

Bad Vilbel – Beim Pharmakonzern Stada nimmt der von einigen Experten erwartete Bie­terkampf an Fahrt auf. Das Unternehmen bestätigte gestern das Vorliegen „einer weite­ren rechtlich unverbindlichen Interessenbekundung zur Übernahme“. Damit sind nun drei Angebote zum Kauf von Stada bekannt. Neben dem bisher unbekannten neuen Bieter ha­ben der Finanzinvestor Cinven und Branchenkollege Advent Interesse.

Cinven bietet 56 Euro je Stada-Aktie, was das Unternehmen mit knapp 3,5 Milliarden Eu­ro bewertet. Der unbekannte Bieter ist bereit, zwei Euro mehr je Anteilschein auf den Tisch zu legen. Wieviel Advent zahlen will, ist offiziell bisher nicht bekannt. Der Nachrich­ten­agen­tur Bloomberg zufolge will Advent das Cinven-Gebot übertreffen. Dazu suche Ad­vent nach einem Partner, berichtete die Agentur unter Berufung auf mit der Angele­gen­­heit vertraute Personen.

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Stada stellt Nachahmermedikamente (Generika) sowie rezeptfreie Markenprodukte her und befindet sich seit Längerem im Umbau. 2016 hatte sich das Unternehmen vom lang­­jährigen Chef Hartmut Retzlaff getrennt. Der Großaktionär und Investor AOC hatte zu­dem im Sommer Aufsichtsratschef Martin Abend zu Fall gebracht und Verbesserun­gen im Geschäftsmodell verlangt. © dpa/aerzteblatt.de

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