Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Bie­terkampf: Weiteres Angebot für Stada

Freitag, 17. Februar 2017

Bad Vilbel – Beim Pharmakonzern Stada nimmt der von einigen Experten erwartete Bie­terkampf an Fahrt auf. Das Unternehmen bestätigte gestern das Vorliegen „einer weite­ren rechtlich unverbindlichen Interessenbekundung zur Übernahme“. Damit sind nun drei Angebote zum Kauf von Stada bekannt. Neben dem bisher unbekannten neuen Bieter ha­ben der Finanzinvestor Cinven und Branchenkollege Advent Interesse.

Cinven bietet 56 Euro je Stada-Aktie, was das Unternehmen mit knapp 3,5 Milliarden Eu­ro bewertet. Der unbekannte Bieter ist bereit, zwei Euro mehr je Anteilschein auf den Tisch zu legen. Wieviel Advent zahlen will, ist offiziell bisher nicht bekannt. Der Nachrich­ten­agen­tur Bloomberg zufolge will Advent das Cinven-Gebot übertreffen. Dazu suche Ad­vent nach einem Partner, berichtete die Agentur unter Berufung auf mit der Angele­gen­­heit vertraute Personen.

Stada stellt Nachahmermedikamente (Generika) sowie rezeptfreie Markenprodukte her und befindet sich seit Längerem im Umbau. 2016 hatte sich das Unternehmen vom lang­­jährigen Chef Hartmut Retzlaff getrennt. Der Großaktionär und Investor AOC hatte zu­dem im Sommer Aufsichtsratschef Martin Abend zu Fall gebracht und Verbesserun­gen im Geschäftsmodell verlangt. © dpa/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

15.12.17
Spekulationen um hohe Erlöse für rezeptfreie Arzneimittelsparte von Merck
Frankfurt am Main – Das ins Schaufenster gestellte Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten des Darmstädter Merck-Konzerns scheint auf großes Interesse zu stoßen. Zu den Bietern in der ersten Runde......
14.12.17
Teva will weltweit 14.000 Stellen streichen
Tel Aviv – Der kriselnde Pharmakonzern Teva will binnen zwei Jahren weltweit 14.000 Stellen streichen. Dies teilte das Unternehmen heute mit. Teva ist Weltmarktführer unter den Generika-Herstellern......
09.11.17
Stada steigert Gewinn trotz Übernahmekosten
Bad Vilbel – Gute Geschäfte mit rezeptfreien Markenprodukten und Nachahmermedikamenten haben den Arzneimittelhersteller Stada im dritten Quartal angetrieben. Trotz Beratungskosten wegen der Übernahme......
09.11.17
Merck rettet Gewinn mit Anteilsverkauf
Darmstadt – Harte Konkurrenz im Geschäft mit Flüssigkristallen und höhere Forschungskosten haben beim Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck das dritte Quartal überschattet. Gegenwind kommt auch......
23.10.17
Arzneimittel­hersteller sorgen sich um die Folgen des Brexits
Berlin/Brüssel/London – Die Arzneimittelbranche in Deutschland schaut zunehmend sorgenvoll auf die Gespräche der Europäischen Union (EU) mit Großbritannien zum Brexit. „Damit kommen auf......
20.10.17
Pharma- und Medizintechnikfirma gründen neues Unternehmen
Greifswald – In Norddeutschland soll ein neues Unternehmen für Medizintechnikprodukte entstehen. Dazu gründeten die Greifswalder Pharmafirma Cheplapharm und der Poppendorfer Medizintechnikspezialist......
05.10.17
Kein Stellenabbau bei Stada geplant
Bad Vilbel – Beim erst kürzlich von den Finanzinvestoren Bain und Cinven übernommenen Arzneimittel-Hersteller Stada soll es vorerst keine Stellenstreichungen geben. „Ich strebe derzeit keinen......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige