Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Hohes Risiko für Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates in Gesundheitsberufen

Freitag, 17. Februar 2017

/dpa

Berlin – Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates gehören zu den häufigsten Gründen für Krankschreibungen. Sie verursachen fast jeden vierten Arbeitsunfähig­keits­­tag in Deutschland. Das geht aus dem Forschungsbericht „Berufskrankheiten durch me­chanische Einwirkungen“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hervor.

Manche der Erkrankungen sind demnach auch als Berufskrankheiten aner­kannt. Beson­ders hoch ist das Risiko für Frauen in Pflegeberufen, in der Geburts­hilfe so­wie in medizi­nischen Fachberufen. Bei den Männern sind vor allem Bergleute und Stein­bearbeiter, Be­schäftigte in der Baubranche sowie Hilfsarbeiter betroffen.

„Unter Frauen weist die Berufsgruppe der Krankenpfleger mit 16 Fällen/100.000 Versi­cherten ein Risiko auf, das einer Überschreitung der ‚Toleranzschwelle‘ gleichkommt“, schreiben die Wissenschaftler in dem Bericht. Sie kritisieren, dass in der offiziellen Be­richterstattung zum Berufskrankheitengeschehen bislang ein Bezug zur Erwerbs­bevölke­rung fehle. Die jetzt vorliegenden Zahlen erlaub­ten es daher, Präventions­bedarfe zu er­mitteln und Handlungspotenziale für konkrete Berufsfelder abzuleiten. © hil/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

10.08.17
Hamburg – Leiharbeiter sind länger krankgeschrieben als Festangestellte. Das geht aus einer heute vorgestellten Untersuchung der Techniker-Krankenkasse (TK) hervor. Demzufolge haben die knapp eine......
26.07.17
Krankenstand: Lange Ausfälle wegen psychischer Probleme
Berlin – Rückenschmerzen, Erkältungen und psychische Probleme haben im ersten Halbjahr einen Großteil der Krankschreibungen von Arbeitnehmern verursacht. Der Krankenstand sank im Vergleich zum......
20.07.17
Pflegeverband attackiert Konzept zu Physician Assistants
Berlin – Scharfe Kritik am Beschluss des diesjährigen Deutschen Ärztetages in Freiburg zum Berufsbild des Physician Assistants hat der Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) geübt. „Während......
05.07.17
Viele Pflegekräfte haben Gesundheitsprobleme
Berlin – Besorgniserregend viele Beschäftigte in Pflegeberufen sind einer Studie zufolge aufgrund ihrer Arbeitsbedingungen in schlechtem Gesundheitszustand. Die in Pflege- und Altenheimen arbeitenden......
28.06.17
Bei Azubis steigen psychisch bedingte Fehlzeiten überdurchschnittlich
Berlin – Die Fehlzeiten aufgrund psychischer Probleme sind bei Auszubildenden überdurchschnittlich stark gestiegen. Seit dem Jahr 2000 haben sich die Fehlzeiten der 16- bis 25-jährigen Berufsanfänger......
20.06.17
Keine „angstbesetzten Diskussionen“ über Delegation und Substitution
Berlin – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Hermann Gröhe (CDU) hat die Professionen im Gesundheitswesen gemahnt, keine „angstbesetzten Diskussionen“ über die Delegation und Substitution zu führen. „Es müsste......
25.05.17
Physician Assistant: Ärztetag befürwortet Modell zur Delegation
Freiburg – Der 120. Deutsche Ärztetag in Freiburg hat das Delegationsmodell „Physician Assistant“ (PA) zur Arztentlastung und -unterstützung befürwortet, das die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) und die......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige