NewsVermischtesRauchen: Pflege-Azubis erhalten Hilfe zum Aufhören
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Rauchen: Pflege-Azubis erhalten Hilfe zum Aufhören

Dienstag, 21. Februar 2017

Hamburg – Die DAK-Gesundheit will rauchenden Auszubildenden in Pflegeberufen das Aufhören erleichtern. Helfen soll das Programm „astra plus – Gesundheitskompetenz, Rauchfrei in der Pflege.“ Entwickelt wurde das Konzept im Rahmen zweier Modellpro­jekte des Bundesministeriums für Gesundheit. Hintergrund ist laut Krankenkasse, dass rund zwei Drittel der angehenden Pfleger zum Glimmstängel greifen. Dabei will die Hälfte der rauchenden Pflegeschüler mit dem Rau­chen aufhören oder es zumindest einschrän­ken.

„Schulen und Praxiseinrichtungen werden unterstützt, Angebote zur Stressprävention und Rauch­freiheit in die Ausbildung zu integrieren“, erläuterte Uwe Dresel, Experte für betriebliche Gesund­heits­förder­ung der DAK-Gesundheit, den Ansatz. Schritt für Schritt könnten so die Rahmenbedingungen in Schule und Praxis positiv verändert werden. Da­rüber hinaus ergänzen Ernährungs- und Bewegungsbausteine das Konzept. „Das hat uns überzeugt und deshalb fördern wir dieses präventive Angebot als erste Kranken­kas­se“, so Dresel.

Das Programm beinhaltet sieben Module, die jeweils aufeinander aufbauen und in den vorhandenen Ausbildungsplan der Schulen für Gesundheitsberufe integriert werden können. Trainer aus Schule und Praxis werden für eine dauerhafte Umsetzung qualifi­ziert. Sie führen das Programm in der eigenen Einrichtung durch und erhalten beglei­tende Beratung.

Anzeige

In einem Modellprojekt wurde die Wirksamkeit des Programms bereits gezeigt. Mehr als 500 Pfle­geschüler wurden der Kasse zufolge bislang erreicht. 15 Pflegeschulen waren in die Entwicklung eingebunden, in acht Schulen ist das Programm im Lehrplan integriert. Nach erfolgreichem Abschluss der Modellprojektphase soll „astra plus“ bun­desweit aus­ge­rollt werden.

Pflegeschulen, die das Programm „astra plus“ einsetzen möchten, können eine Förde­rung durch die DAK-Gesundheit erhalten und sich an das DNRFK-Büro – www.astra-plus.de – wenden.

© may/EB/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

19. Mai 2020
Berlin – Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat Empfehlungen vorgelegt, wie Angehörige dabei helfen können, das Sturzrisiko älterer pflegebedürftiger Menschen zu verringern. „Statistisch
Pflegeexperten geben Tipps zur Sturzvorbeugung
12. Mai 2020
Berlin – Eine wirksame Prävention hätte viele coronarelevante Vorerkrankungen verhindern können. Darauf weist die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) hin – und kritisiert, dass die
Verbände kritisieren mangelhafte Prävention von COVID-19-Risikofaktoren
27. April 2020
Berlin − Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium (BMG) rechnet offenbar doch nicht mit einer hohen finanziellen Belastung für die Krankenkassen durch eine Ausweitung der SARS-CoV-2-Tests. In einer
SARS-CoV-2-Tests sollen Kassen weniger Kosten als bisher veranschlagt
24. April 2020
Berlin – Der Verband der Ersatzkassen (vdek) hat ein Sofortangebot zur Gesund­heits­förder­ung für Beschäftigte in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen gestartet. Das Beratungsangebot soll
Gesundheitsförderung: Hilfe für Beschäftigte in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen
22. April 2020
Berlin – Die an der Zentralen Prüfstelle Prävention beteiligten Krankenkassen haben Sonderregeln für Präventionskurse während der Coronapandemie festgelegt. Die Regeln gelten bis Ende September dieses
GKV-Präventionskurse ab sofort auch online möglich
15. April 2020
Edinburgh – Grüner Tee enthält Polyphenole, die eine starke antioxidative Aktivität haben und die Bildung freier Radikale verhindern können. Es ist daher immer wieder in der Diskussion, ob der Konsum
Grüner Tee als Krebsprävention?
31. März 2020
Köln – Ein neues Trainingsprogramm des Instituts für Bewegungs- und Sportgerontologie (IBuSG) der Deutschen Sporthochschule Köln soll das Sturzrisiko für ältere Menschen reduzieren. „Die bisherige
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER