Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Bayerische Hausärzteverband tritt Hospiz- und Palliativbündnis bei

Dienstag, 21. Februar 2017

Landshut – Der bayerische Hausärzteverband tritt als erste ärztliche Berufsvertretung dem bayerischen Hospiz- und Palliativbündnis bei. Patienten gerade in der letzten Phase ihres Lebens ärztlich zu begleiten und bestmög­lich zu versorgen, sei für uns Hausärzte eine Herzensangelegenheit, betonte der Vorsitzende des bayerischen Hausärzteverban­des, Dieter Geis, heute. Der Verband lege sein Augenmerk deshalb schon lange auf die Fortbildung seiner Mitglieder, die damit sterbenden Menschen eine möglichst hohe Le­bens­qualität – etwa durch Schmerzbeherrschung – ermöglichen sollen.

Im Rahmen des Bündnisses wollen sich die Hausärzte zudem bei Politikern und Kosten­trä­gern noch stärker für den Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung in Bayern ein­setzen. Gerade Hausärzte seien oft eng in die Betreuung von Patienten in der letzten Le­bensphase eingebunden, „da sie diese Menschen und deren familiäres sowie soziales Um­feld oft seit Jahren oder gar Jahrzehnten kennen“, wie der Geschäftsführer des Bünd­nisses, Erich Rösch, sagte. „Vor allem in der Palliativbetreuung ist Menschlichkeit der entscheidende Faktor.“

Das Bayerische Hospiz- und Palliativbündnis ist ein Zusammenschluss bayernweiter Trä­ger, darunter die Landesverbände von Caritas, Diakonie, Arbeiterwohlfahrt und Rotem Kreuz. Sie fordern den Aufbau einer flächendeckenden palliativen Versorgung und deren Vernetzung mit bereits vorhandenen örtlichen Strukturen. © dpa/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

22.09.17
G-BA beschließt längere Verordnung für Palliativpatienten
Berlin – Die Mitglieder des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses (G-BA) haben die häusliche Krankenpflege für Palliativpatienten erweitert. Künftig sollen die Verordnungen nicht nur „bis zu 14 Tagen“ möglich......
22.09.17
Wenig Evidenz für die Wirksamkeit von Cannabinoiden in der Schmerz- und Palliativmedizin
Köln – Nach den Qualitätskriterien einer evidenzbasierten Medizin gibt es nur eine sehr eingeschränkte Evidenz für die Wirksamkeit von Cannabinoiden in der Schmerz- und Palliativmedizin. Es besteht......
15.09.17
Palliativmediziner fordern mehr Forschung zur Versorgung am Lebensende
Berlin – Mehr interdisziplinäre Forschung zur Versorgung von Patienten am Lebensende fordert die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP). „Wir müssen gemeinsam interdisziplinär forschen, um......
12.09.17
Krankenhaus erfüllt ungewöhnlichen Herzenswunsch
Fürth – Immer wieder versuchen Palliativstationen und Krankenhäuser sterbenden Patienten einen letzten Wunsch zu erfüllen. Im Krankenhaus hat eine Betroffene nun Besuch von ihrem früheren Pflegepferd......
06.09.17
Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein befürchtet Qualitätsverlust bei Palliativversorgung
Düsseldorf – Das Hospiz- und Palliativgesetz sollte die Palliativversorgung stärken. Jetzt befürchtet Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, in seiner Region......
01.09.17
Immer mehr Schwerstkranke auf Bayerns Palliativstationen
München – Die Zahl der Schwerstkranken auf bayerischen Palliativstationen ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Im vergangenen Jahr waren es nach vorläufigen Daten 14.789 Fälle, wie das......
30.08.17
KBV setzt im Streit um Palliativleistungen auf Sachinformationen
Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) will den Streit mit dem Deutsche Hausärzteverband (DHÄV) um die neuen Palliativleistungen versachlichen und hat dazu ein Fact-Sheet zur neuen......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige