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Ärzteschaft

Bayerische Hausärzteverband tritt Hospiz- und Palliativbündnis bei

Dienstag, 21. Februar 2017

Landshut – Der bayerische Hausärzteverband tritt als erste ärztliche Berufsvertretung dem bayerischen Hospiz- und Palliativbündnis bei. Patienten gerade in der letzten Phase ihres Lebens ärztlich zu begleiten und bestmög­lich zu versorgen, sei für uns Hausärzte eine Herzensangelegenheit, betonte der Vorsitzende des bayerischen Hausärzteverban­des, Dieter Geis, heute. Der Verband lege sein Augenmerk deshalb schon lange auf die Fortbildung seiner Mitglieder, die damit sterbenden Menschen eine möglichst hohe Le­bens­qualität – etwa durch Schmerzbeherrschung – ermöglichen sollen.

Im Rahmen des Bündnisses wollen sich die Hausärzte zudem bei Politikern und Kosten­trä­gern noch stärker für den Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung in Bayern ein­setzen. Gerade Hausärzte seien oft eng in die Betreuung von Patienten in der letzten Le­bensphase eingebunden, „da sie diese Menschen und deren familiäres sowie soziales Um­feld oft seit Jahren oder gar Jahrzehnten kennen“, wie der Geschäftsführer des Bünd­nisses, Erich Rösch, sagte. „Vor allem in der Palliativbetreuung ist Menschlichkeit der entscheidende Faktor.“

Das Bayerische Hospiz- und Palliativbündnis ist ein Zusammenschluss bayernweiter Trä­ger, darunter die Landesverbände von Caritas, Diakonie, Arbeiterwohlfahrt und Rotem Kreuz. Sie fordern den Aufbau einer flächendeckenden palliativen Versorgung und deren Vernetzung mit bereits vorhandenen örtlichen Strukturen. © dpa/aerzteblatt.de

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