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Facebook baut Suizidprävention aus

Freitag, 3. März 2017

San Francisco – Das soziale Netzwerk Facebook will seine Suizidprävention verbessern. „Heute aktualisieren wir die Anwendungen und Mittel, die wir suizidgefährdeten Men­schen anbieten, sowie unsere Hilfsangebote für betroffene Freunde und Familienange­hörige“, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Seit 1. März gibt es demnach die Mög­lichkeit, suizidgefährdete Nutzer auch im Facebook-Livestream zu melden. Zudem bietet das Unternehmen eine Live-Chat-Unterstützung durch US-Hilfsorganisationen über den eigenen Nachrichtendienst „Messenger“ an.

Bislang konnten User Posts, die Selbsttötungsabsichten beinhalteten, an Facebook melden. Mitarbeiter bewerten dem Unternehmen zufolge die Nachrichten und werden in ernsten Fällen tätig, indem sie die Nutzer kontaktieren und ihnen Hilfsangebote wie Telefon-Hotlines zukommen lassen.

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Facebook gab zudem an, daran zu arbeiten, Suizidabsichten frühzeitig zu erkennen. So werde in den USA eine Funktion getestet, um an bestimmten Mustern automatisch ein­schlägige Beiträge zu identifizieren. Das Kommunikations-Einsatzteam werde die ent­spre­chen­den Posts prüfen und gegebenenfalls Hilfe anbieten.

„Suizidprävention ist ein Weg, an dem wir arbeiten, um eine sichere Gemeinschaft auf Facebook aufzubauen“, hieß es in der Mitteilung. © kna/aerzteblatt.de

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