Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Beruflicher Neuanfang für Geflüchtete mit Gesundheitsberufen

Montag, 6. März 2017

Hamburg – Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) bietet Flüchtlingen mit Heil- oder Gesundheitsberufen die Möglichkeit, ihren im Heimatland erworbenen Berufs­abschluss in Deutschland anerkennen zu lassen. In Kursen und Praktika können sich Interessierte beruflich und sprachlich weiterbilden und sich auf den Einsatz in der deut­schen Patientenversorgung vorbereiten.

„Wir wissen, dass die Patientenversorgung weltweit unterschiedlich gehandhabt wird. In unserem Projekt können die Geflüchteten die Besonderheiten der deutschen Patienten­versorgung kennenlernen“, erläutert Walter Teichmann, Projektleiter und Geschäfts­führer der UKE-Akademie für Bildung und Karriere. Unter der Leitung der UKE-Akade­mie beteiligen sich unter anderem das Institut für Allgemeinmedizin, das Institut für Medizinische Psychologie und das Ambulanzzentrum des UKE GmbH an dem Projekt. Weitere Partner sind die Volkshochschule Hamburg und der Sprachtestanbieter telc GmbH.

Die UKE-Akademie bietet bereits seit zwei Jahren Qualifikationskurse für Migranten mit Gesundheitsberufen an. Voraussetzung zur Teilnahme sind neben dem Berufsabschluss ein anerkannter Aufenthaltsstatus. Der Europäische Sozialfonds (ESF) fördert das Pro­jekt für vier Jahre mit 540.000 Euro. © hil/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

12.01.18
Frauennetzwerk zur globalen Gesundheitspolitik gestartet
Berlin – Frauen in Führungspositionen im Gesundheitswesen sollen von einem neuen Frauennetzwerk „Women in Global Health – Germany“ profitieren. Heute fiel der Startschuss für das Netzwerk. Denn obwohl......
04.01.18
Kinder- und Jugendärzte gegen Zwangstests zur Altersbestimmung bei Flüchtlingen
Osnabrück – Vertreter der Kinder- und Jugendärzte haben sich gegen Forderungen nach verpflichtenden Untersuchungen zur Altersbestimmung von Flüchtlingen gewandt. Ein solches Vorgehen sei medizinisch......
03.01.18
Ärzte ohne Grenzen rechnet mit hohen Flüchtlingszahlen
Hamburg – Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen rechnet auch im neuen Jahr mit anhaltend hohen Flüchtlingszahlen weltweit. Es gebe noch viel zu tun, weil es immer noch viele Menschen in Not gebe,......
02.01.18
Montgomery gegen umfassende Alterstests bei Asylbewerbern
München – Der Präsident der Bundes­ärzte­kammer, Frank Ulrich Montgomery, hat sich gegen umfassende Alterstests bei Asylbewerbern ausgesprochen. „Wenn man das bei jedem Flüchtling täte, wäre das ein......
27.12.17
Lage auf Ostägäis-Inseln bleibt angespannt
Athen – Die Situation in den überfüllten Flüchtlingslagern auf den Ostägäis-Inseln in Griechenland bleibt angespannt – obwohl die Regierung in Athen in den vergangenen Wochen Tausende Menschen von den......
22.12.17
Geflohene Ärzte erhalten Approbation
Frankfurt am Main – 16 Ärzte, die als Flüchtlinge nach Hessen gekommen sind, dürfen vom kommenden Jahr uneingeschränkt als Mediziner in Deutschland arbeiten. Sie haben heute vom Hessischen......
13.12.17
Forderung nach mehr medizinischer Altersabschätzung bei Flüchtlingen in der Kritik
Berlin – Die Forderung von CDU/CSU nach mehr medizinischer Altersabschätzung bei jungen unbegleiteten Flüchtlingen haben die Organisationen Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges,......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige