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Hochschulen

Bad Oeynhausen als Kompetenzzentrum für Herzschwäche zertifiziert

Dienstag, 7. März 2017

Bad Oeynhausen – Die Fachgesellschaften für Kardiologie und Herz-Kreislauf­forschung (DKG) sowie für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) haben das Herz- und Diabeteszentrum NRW Bad Oeynhausen (HDZ NRW) der Ruhr-Universität Bochum zum „Überregionalen Zentrum zur Behandlung von Herzinsuffizenz“ (HFU-Zentrum) ernannt. Damit bestätigen sie, dass Aufbau und Organisation des HDZ NRW ihren Empfehlungen für eine sehr hochwertige Versorgung von Patienten mit Herzinsuffi­zienz entspricht.

Neben der fachlichen und pflegerischen Versorgung innerhalb der kardiologischen sowie der thorax- und kardiovaskularchirurgischen Kliniken hoben die Gutachter eben­falls die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Behandlung und die moderne techni­sche Ausstattung der Überwachungseinheiten hervor.

Angesichts steigender Patientenzahlen und der zunehmenden Multimorbidität immer älter werdender Patienten haben die DKG und die DGTHG Empfehlungen entwickelt, um im Rahmen von Netzwerken („Heart-Failure-NETs“) und Herzinsuffizienz-Einheiten („Heart-Failure-Units“) moderne Behandlungsstandards auf aktuellem wissenschaftli­chen Niveau zu schaffen. Herzschwäche zählt zu den häufigsten Indikationen für eine Krankenhauseinweisung. Knapp zwei Millionen Menschen leiden in Deutschland an chronischer Herzinsuffizienz. © hil/aerzteblatt.de

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