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Nahrungsergänzungs­mittel: Deutsche setzten vor allem auf Magnesium

Mittwoch, 8. März 2017

Sonneneinstrahlung (UVB-Strahlung)
Bei ausreichender Sonneneinstrahlung (UVB-Strahlung) kann ein Großteil des benötigten Vitamin D grundsätzlich in der Haut selbst gebildet werden. / Joerg Trampert, pixelio.de

Frankfurt am Main – Im Jahr 2016 stieg die Nachfrage nach Nahrungsergänzungs­mitteln (NEM) um 4,4 Prozent. Insgesamt erwarben Verbraucher somit 165 Millionen Packungen im Wert von 1,1 Milliarden Euro zum effektiven Verkaufspreis (plus sechs  Prozent) – Supermärkte wie Aldi oder Lidl ausgeschlossen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von QuintilesIMS. Das Unternehmen beobachtet mehr als eine Million Produkte im Pharma- und Gesundheitsbereich.

Am häufigsten bezogen Verbraucher Nahrungsergänzungsmittel über Offizin-Apotheken und Drogeriemärkte. Nur sechs Prozent der Packungen werden über Versandapotheken bestellt. Den meisten Umsatz mit NEM erzielt dabei eindeutig die Vor-Ort-Apotheke, 67 Prozent des Umsatzes gehen zu ihren Gunsten.

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Magnesiumpräparate stehen dabei auf Platz eins – sowohl bei der Nachfrage der Ver­braucher als auch beim erzielten Umsatz. Auf Platz zwei und drei des Umsatzrankings folgen Calcium und Eisenpräparate. Die höchsten Umsatzsteigerungen verbuchen Vitamin-A- und -D-Produkte (Mono-und Kombinationspräparate) und die Gruppe der reinen B-Vitamine.

Bildergalerie

Mit Nahrungsergänzungsmitteln betreiben die Menschen in Deutschland in erster Linie Selbstmedikation. Nur knapp ein Viertel der Packungen geben Apotheker (inklusive Versandhandel) im Tausch gegen ein Rezept über den Tresen. Der Umsatzanteil von verordneten Abgaben beläuft sich auf 27 Prozent.

Datenquellen und Erhebungsmethode

QuintilesIMS nutzt eine Software zur Marktanalyse: IMS® Consumer Report Apotheke. Sie erfasst die Verkäufe von rezeptfreien Arzneimitteln und Nicht­arznei­mitteln/diätetischen Lebensmitteln sowie Medizinprodukten in öffentlichen Apotheken und Versandhandels­apo­theken in Deutschland.

Ausgewertete Vertriebskanäle

  • etwa 4.000 Apotheken
  • Drogerie- und Verbrauchermärkte
  • traditioneller Lebensmitteleinzelhandel
  • kooperierende Discounter (exklusive Aldi, Lidl, Norma)

Ausgewertet wird eine repräsentative Stichprobe von etwa 4.000 Apotheken. Informationen zum Apothekenversand ermittelt QuintilesIMS durch eine geson­derte Projektion aus dem IMS-Versand­handelspanel. Außerdem gehen Verkäufe von öffentlichen Apo­theken ein, sofern sie als Versand­handelsver­käufe deklariert werden. Die Verkäufe im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland erfasst die Software über eine repräsentative Stichprobe der einzelnen Vertriebskanäle. © gie/aerzteblatt.de

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Avatar #88255
doc.nemo
am Mittwoch, 15. März 2017, 16:00

Viel Spaß noch in der "Schulmedizin"!

Danke, Herr oder Frau Naturheilverfahren, den werde ich haben, denn die sogenannte „Schulmedizin“ ist die fundierte Medizin, in der Ärzte (meistens) wissen, was sie tun. Im Gegensatz zur „Naturheilmedizin“, wo auf Mythen, Anekdoten, Überlieferungen, Ideologien, Mutmaßungen und Glaubenssysteme gesetzt wird. Wenn der Nachweis gelänge, dass Krankheiten tatsächlich durch „(Mikro-)Nährstoffmängel“ entstehen und sich durch deren Ausgleich erfolgreich behandeln lassen, wären damit mehrere Medizinnobelpreise zu ergattern. Vom Nachweis diverser hypothetischer „Naturkräfte“ (Energien, Schwingungen, Ströme etc.) ganz zu schweigen. Glauben Sie, die karrieregeilen Mediziner würden sich so eine Chance entgehen lassen? Also, wenn Sie einer der glücklichen Laureaten sein wollen, machen Sie sich ans Forschen und stellen Sie die Schulmedizin ins Abseits!
Avatar #717205
Naturheilverfahren
am Mittwoch, 15. März 2017, 10:01

Mit Nahrungsergänzungsmitteln betreiben die Menschen in Deutschland in erster Linie Selbstmedikation.

Es belibt den Menschen in Deutschland auch nichts anderes übrig, wie sich selbst zu informieren und sich mit Nahrungsergänzungsmitteln selbst zu behandeln!
Die Schulmedizin untersucht fast gar nicht auf Nährstoffmängel! Von Nährstoffmängeln auf zellulärer Ebene will die Schulmedizin schon gar nichts hören!
Wenn Diagnostik bezüglich Nährstoffe gemacht werden, dann nur oberflächlich und so dilettantisch, dass auch kein objektives und kein tatsächlich wahrheitsgetreues Ergebnis stattfinden kann.
Erstaunlich ist, dass ein gebildeter fähiger Mediziner mit guter Ausbildung in der Naturheilkunde mit nur wenigen gezielten Untersuchungen klare Diagnostik betreibt und klare Diagnosen stellen kann!!!
Viel Spaß noch in der "Schulmedizin"
LNS

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