Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Pharmakonzern Teva baut Stellen in Ulm ab

Freitag, 10. März 2017

Ulm – Der israelische Pharmakonzern Teva hat bei seiner Tochterfirma Ratiopharm in Ulm einen weiteren Personalabbau angekündigt. Insgesamt sollen im Zuge einer Neu­strukturierung des Standorts mehr als 100 Stellen wegfallen, wie Unternehmensspre­cher Markus Braun heute bestätigte. Über die Pläne hatte zuvor die Südwest Presse unter Berufung auf eine im Ulmer Ratiopharm-Werk ausgehängte Konzernmitteilung berichtet.

Darin heißt es, man wolle die Zahl betriebsbedingter Kündigungen durch Frühverrentun­gen und Vereinbarungen zum freiwilligen Ausscheiden möglichst gering halten. Aller­dings gehe man „dennoch davon aus, dass Kündigungen im höheren zweistelligen Bereich unumgänglich sein werden“, zitierte die Zeitung aus dem Schreiben, dessen Existenz der Teva-Sprecher bestätigte.

Teva beschäftigt in Ulm und im nahen Blaubeuren-Weiler rund 2.500 Mitarbeiter. Bereits 2015 hatte das Unternehmen den Abbau von 100 Vollzeitstellen bei Ratiopharm ver­kündet. Braun wies darauf hin, dass Teva zugleich den Ausbau des Standorts Ulms zu einem Biotech- und Technologie-Zentrum vorantreibe. Dadurch könnten in den nächsten zwei Jahren etwa 300 Stellen für Fachkräfte entstehen. © dpa/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

07.08.17
Darmstadt – Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck verlagert große Teile von Buchhaltung und Rechnungswesen ins kostengünstigere Ausland. 135 von derzeit 190 Stellen würden bis Ende 2020 von......
03.08.17
Ingelheim – Boehringer Ingelheim hat eine positive Bilanz des ersten Halbjahrs 2017 gezogen. Nach Unternehmensangaben erhöhte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum währungsbereinigt um 24......
26.07.17
London – GlaxoSmithKline (GSK) hat seine Verluste im zweiten Quartal reduziert, will aber dennoch mit einem neuen Sparprogramm die Kosten weiter senken. Diese sollen bis 2020 um eine Milliarde Pfund......
17.07.17
New York – Die Spekulation über die Besetzung des Chefpostens beim weltgrößten Generika-Hersteller Teva gehen weiter. Der Vorstandsvorsitzende des britischen Pharmariesen Astrazeneca, Pascal Soriot,......
13.07.17
Darmstadt – Der Pharma- und Chemiekonzern Merck will in den nächsten fünf Jahren 200 Stellen abbauen. Das Life-Science-Geschäft (Produkte für die Pharmaforschung) solle effizienter werden, teilte das......
12.07.17
Berlin – „Grundsätzlichen Handlungsbedarf“ in der Gesundheitspolitik sieht der Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa). „Der Gesetzgeber fällt immer öfter aus. Statt Regelungen zu treffen,......
06.07.17
Brüssel – Die EU-Kommission hat dem Pharmakonzern Merck vorgeworfen, bei der Übernahme des US-Forschungsmaterialienherstellers Sigma-Aldrich relevante Informationen zurückgehalten zu haben. Die......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige