Vermischtes

Pharmakonzern Teva baut Stellen in Ulm ab

Freitag, 10. März 2017

Ulm – Der israelische Pharmakonzern Teva hat bei seiner Tochterfirma Ratiopharm in Ulm einen weiteren Personalabbau angekündigt. Insgesamt sollen im Zuge einer Neu­strukturierung des Standorts mehr als 100 Stellen wegfallen, wie Unternehmensspre­cher Markus Braun heute bestätigte. Über die Pläne hatte zuvor die Südwest Presse unter Berufung auf eine im Ulmer Ratiopharm-Werk ausgehängte Konzernmitteilung berichtet.

Darin heißt es, man wolle die Zahl betriebsbedingter Kündigungen durch Frühverrentun­gen und Vereinbarungen zum freiwilligen Ausscheiden möglichst gering halten. Aller­dings gehe man „dennoch davon aus, dass Kündigungen im höheren zweistelligen Bereich unumgänglich sein werden“, zitierte die Zeitung aus dem Schreiben, dessen Existenz der Teva-Sprecher bestätigte.

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Teva beschäftigt in Ulm und im nahen Blaubeuren-Weiler rund 2.500 Mitarbeiter. Bereits 2015 hatte das Unternehmen den Abbau von 100 Vollzeitstellen bei Ratiopharm ver­kündet. Braun wies darauf hin, dass Teva zugleich den Ausbau des Standorts Ulms zu einem Biotech- und Technologie-Zentrum vorantreibe. Dadurch könnten in den nächsten zwei Jahren etwa 300 Stellen für Fachkräfte entstehen. © dpa/aerzteblatt.de

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