Ausland

Ärzte ohne Grenzen verurteilt Gewalt gegen Flüchtlinge in Ungarn

Freitag, 10. März 2017

Belgrad/Berlin – Zunehmend berichten Flüchtlinge an der ungarisch-serbischen Grenze von grausamer und entwürdigender Behandlung durch ungarische Sicherheitskräfte. Auch die Teams von Ärzte ohne Grenzen in Serbien verzeichnen steigende Zahlen von körperlich misshandelten Patienten. Vor diesem Hintergrund hat die Hilfsorganisation die ungarischen Behörden jetzt aufgefordert, entsprechenden Berichten nachzugehen und die Misshandlungen an Flüchtlingen zu unterbinden.

Von Januar 2016 bis Februar 2017 behandelte Ärzte ohne Grenzen an der ungarisch-serbischen Grenzen 106 Menschen mit Verletzungen, die laut Berichten der Patienten von ungarischen Grenzbeamten verübt worden waren. Alle Fälle wiesen ähnliche Muster von Gewalt auf und umfassten Verletzungen infolge von Schlägen (54 Fälle), Hundebissen (24 Fälle), Reizungen durch Tränengas und Pfefferspray (15 Fälle) und sonstige Verletzungen (35 Fälle). Solche Misshandlungen betrafen auch besonders schutzbedürftige Menschen wie zum Beispiel unbegleitete Minderjährige. In 22 der 106 Fälle waren die Patienten unter 18 Jahre alt.

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„Die Menschen erzählen uns, dass sie geschlagen werden“, sagt Christopher Stokes, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen in Belgien nach einem Projektbesuch in Serbien. „Sie erzählen, dass sie sich auf den Boden legen müssen und Polizisten mit Stiefeln auf sie treten, dass oft ihre Kleider und Schuhe konfisziert werden, sodass sie barfuß durch Schnee und Kälte nach Serbien zurücklaufen müssen. Die Quetschungen und andere Symptome, die unsere Teams sehen, entsprechen den Misshandlungen, die die Menschen beschreiben.“

Stokes bezeichnete diese Behandlung als „ritualisierte Brutalität, die Menschen davon abhalten soll, einen erneuten Versuch zur Flucht in die EU zu starten“. Stokes rief die EU-Mitgliedstaaten und EU-Institutionen auf, den Zugang zum Asylrecht zu gewähr­leisten und jegliche Form von Misshandlung an den Grenzen zu verhindern. „Zäune, Pushbacks und Abschreckung sind grausam und unmenschlich. Wir fordern sichere und legale Fluchtwege für Schutzsuchende nach Europa“, so Stokes. © hil/sb/aerzteblatt.de

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jpink
am Dienstag, 14. März 2017, 07:17

Stiften gehen

„Die Laster stritten, wer von ihnen am eifrigsten gewesen sei, dem Bösen in der Welt zu dienen. Den Sieg erhielt – die Heuchelei.”
Johann Wilhelm Ludwig Gleim


Gewalt ist abzulehnen. In jeder Form. Ein jeder muß Nein sagen dürfen, was dann auch als Nein gelten muß. Alles andere ist Faschismus, Tyrannei, die Färbung spielt dabei keine Rolle. Zu viele haben das nicht erfaßt!

Diese Ungarn sehen sich möglicherweise als Indigene. Dafür sollen die sich rechtfertigen? Absurd.
http://www.survivalinternational.de/


Existieren Statistiken darüber, wieviele der nach Europa Geschleusten, schon mit Äxten oder Messern in Erscheinung getreten sind? Wo ist das Verantwortungsgefühl für die Einheimischen? Oder wie viele Vergewaltigungen von denen verübt wurden? Sind solche Aufarbeitungen nicht aus Gründen der Qualitätssicherung sogar vorgeschrieben? Aus forensischen Gründen scheinen sie mir unverzichtbar. Stichwort Haftung.


Wie wäre es mit echter Hilfe? Pragmatisch und mit gesundem Menschenverstand. Und vor allem auch ohne Karriereinteresse, Selbst(!)verwirklichung oder Lust auf Wohlfühlabenteuer.
https://www.youtube.com/watch?v=ZDceLiPLHWQ


Wer in Zeiten des einigermaßen freien Internets noch doof ist, der ist so.

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