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Ärzteschaft

KV stellt neues Förderpaket für die ambulante Medizin in Hessen vor

Montag, 13. März 2017

Frankfurt – Unter dem Leitspruch „In die Praxis, fördern, los!“ bietet die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hessen ab sofort zahlreiche Förderungen an, damit sich hessenweit Ärzte rascher in von Versorgungslücken bedrohten Regionen niederlassen. „Das För­der­paket ist bewusst so ausgelegt, dass es gleichermaßen berufliche und familiäre Aspekte berücksichtigt“, sagte Klaus-Wolfgang Richter, Vorsitzender der Vertreter­versammlung der KV, heute in Frankfurt.

Das Geld für die Förderung stammt aus dem sogenannten Strukturfonds, in den KV und Krankenkassen einzahlen. Die gesamte Fördersumme beläuft sich auf rund zwei Millionen Euro jährlich.

In Gebieten mit regionalem Förderbedarf ist jetzt eine sogenannte Ansiedlungsförde­rung bis zu 66.000 Euro möglich. Außerdem gibt die KV Honorarumsatzgarantien und fördert es, wenn Praxisinhaber am Ende ihrer Berufslaufbahn verzögert aus der Versorgung ausscheiden.

Für Berufseinsteiger gibt es unter anderem finanzielle Anreize für Hospitationen in Arzt­praxen und Boni bei der Weiterbildung. Neu ist, dass die KV Kosten für einen Umzug und eine vorübergehende Kinderbetreuung von Ärzten übernimmt, die sich niederlassen möchten.

„Unser Ziel ist es selbstverständlich, die Niederlassung von Ärzten in Gebieten mit be­son­derem Versorgungsbedarf zu unterstützen“, erläuterte Armin Beck, stellvertretender Vorsitzende der Ver­tre­ter­ver­samm­lung. „Aber auch unsere Nachwuchskampagne, mit der wir nun schon vier Jahre erfolgreich an den Universitäten für eine Niederlassung werben, ist Teil unseres neuen Förderpaketes“, betonte er. © hil/aerzteblatt.de

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