Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Chirurgen machen sich für ärztliche Freiberuflichkeit stark

Dienstag, 14. März 2017

Nürnberg – Chirurgen haben ein klares Bekenntnis der Politik zur ärztlichen Freiberuf­lichkeit gefordert. Im Rahmen des 19. Bundeskongresses Chirurgie kritisierten die ausrichtenden Berufsverbände, dass der für eine freiberufliche Tätigkeit erforderliche Handlungsspielraum immer weiter beschnitten werde.

„In Deutschland ist der Wert der ärztlichen Freiberuflichkeit nicht jedem Politiker be­wusst“, sagte Dirk Heinrich vom Spitzenverband Fachärzte Deutschlands. „Viele ver­wechseln Freiberuflichkeit mit selbstständiger Tätigkeit“, so Heinrich. Anders als Gewer­be­treibende erfüllten Freiberufler aber einen gesamtgesellschaftlichen Auftrag, ob nun als Angestellte oder selbstständig tätige Ärzte. Insbesondere der Gemeinsame Bundes­ausschuss sei mittlerweile ein Apparat, dessen Machtbefugnisse dringend hinter­fragt werden müssten.

„Ob im ambulanten oder stationären Bereich – in allen Gebührenordnungen ist der Anteil des Arztlohns im internationalen Vergleich viel zu niedrig angesetzt und muss endlich angepasst werden“, forderte Christoph Schüürmann, Vorsitzender des Berufs­verbandes niedergelassener Chirurgen (BNC). Er riet seinen Kollegen, ihren Anteil an der Volkswirtschaft nicht zu unterschätzen: „Niedergelassene Vertragsärzte haben 20 Milliarden Euro in ihre Praxen und damit in das Gesundheitssystem investiert.“ © hil/sb/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

21.11.17
Subakromiale Dekompression: Operation bei Schulterschmerzen oft ohne Nutzen
Oxford – Wer dauerhaft Schulterschmerzen aufgrund eines subakriomialen Schulterschmerz-Syndroms hat, kommt in vielen Fällen unnötigerweise unters Messer. Zu diesem Ergebnis kommt eine erste......
19.11.17
Shunt zwischen den Vorhöfen lindert diastolische Herzinsuffizienz
Cambridge/Ohio – Ein per Katheter implantierter Shunt, der eine künstliche Öffnung zwischen den beiden Herzvorhöfen schafft, kann bei Patienten mit diastolischer Herzinsuffizienz die Druckbelastung im......
17.11.17
Viele Frühgeborene benötigen schnelle kinderchirurgische Versorgung
Berlin – Auf die große Bedeutung einer zeitnahen kinderchirurgischen Versorgung für viele Frühgeborene hat die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) heute anlässlich des......
15.11.17
Transgender: Genitalangleichende Operation verbessert die Lebensqualität
Dresden – Transgender profitieren deutlich von einer besseren Lebensqualität, wenn ihre Transition voranschreitet. Dabei stellt die operative Genitalangleichung für viele Transidente einen......
14.11.17
Uniklinik Mainz wird Referenzzentrum für Chirurgie des Magens und Speiseröhre
Mainz – Die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) hat die Qualität der Versorgung in der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, und Transplantationschirurgie (AVTC) der......
24.10.17
Endoprothesen­register gibt Auskunft über vorzeitige Wechselgründe
Berlin – Bei einem akuten Ersatz des gesamten Hüftgelenks nach einer Oberschenkelfraktur ist die Wahrscheinlichkeit für eine Wechseloperation in den ersten zwei Jahren rund doppelt so hoch wie bei......
23.10.17
Rund die Hälfte der Operierten ist älter als 60 Jahre
Wiesbaden – Rund die Hälfte der Patienten, die im vergangenen Jahr bei einem stationären Kranken­haus­auf­enthalt operiert wurden, war 60 Jahre und älter. Das hat heute das Statistische Bundesamt......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige