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Politik

Fachkräftemangel konterkariert Strukturvorgaben der Politik

Mittwoch, 15. März 2017

Berlin – Die patientenorientierte Krankenhausversorgung in Deutschland zu stärken, fordern der Deutsche Evangelische Krankenhausverband (DEKV) und der Katholische Krankenhausverband Deutschlands (kkvd) nach einer gemeinsamen Vorstandssitzung heute in Düsseldorf.

Sie kritisierten, Personaluntergrenzen oder Mindestmengen garan­tierten noch keine hochwertige Behandlung der Patienten. Entscheidend sei vielmehr eine ausreichende Anzahl qualifizierter und motivierter Fachkräfte. „Grundsätzlich wird der Qualitätsaspekt künftig mehr Bedeutung bekommen und dies unterstützen wir ausdrücklich“, sagte der stellvertretende kkvd-Vorsitzende Ingo Morell. Allerdings sehen die beiden Verbände Personaluntergrenzen, wie sie jetzt für einige Bereiche der Pflege festgesetzt wurden, kritisch.

„Sie können in pflegeintensiven Bereichen sowie für die Versorgung vulnerabler Patien­tengruppen eine Orientierung sein – allerdings helfen solche Regelungen nur dann, wenn sie von den Einrichtungen auch umgesetzt werden können“, sagte der Vorsitzen­de des DEKV, Christoph Rad­bruch. Viele Kliniken sähen sich aber außerstande, feste Vorgaben verlässlich zu erfüllen, denn der Fachkräftemangel mache es ihnen schon jetzt unmöglich, alle Pflegestellen lückenlos zu besetzen. „Zuerst ist es dringend erfor­derlich, die Zukunft des Pflegeberufs attraktiver zu gestalten und für mehr Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt zu sorgen“, betonte er in Düsseldorf. © hil/aerzteblatt.de

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Pledge Of Secrecy
am Donnerstag, 16. März 2017, 14:03

Juristisch gesehen:

Nichtleistung geht vor Schlechtleistung!

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