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Deutsche offen für digitale Übermittlung von Gesundheitsdaten

Freitag, 17. März 2017

Köln – Viele Deutsche sind offen für digitale Übermittlung von Gesundheitsdaten an ihren Arzt. Das ergab eine Untersuchung des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov. Demnach können sich 82 Prozent der Befragten vorstellen, in einer bestimmen Situation Körperfunktionsdaten elektronisch direkt an den Arzt zu übermitteln.

Am häufigsten können sich die Befragten eine elektronische Weitergabe der Körperfunktionsdaten an ihren Arzt bei chronischer Krankheit vorstellen (51 Prozent), fast genauso viele bei akuten Krankheiten (50 Prozent). Weniger bereit zur Datenübermittlung sind die Deutschen bei der Reha- oder Therapiebegleitung, oder um einen geringeren Kran­ken­ver­siche­rungsbeitrag zu bezahlen (jeweils 26 Prozent). Darüber hinaus gaben rund 40 Prozent an, dass ihnen der ständige Austausch von Gesundheitsdaten die Sicherheit gäbe, jederzeit gesundheitlich überwacht zu sein.

Datenschutz ist sehr wichtig

Trotz der grundlegenden Bereitschaft in der Bevölkerung spielt der Datenschutz eine große Rolle, besonders im Technikbereich: Die breite Mehrheit (78 Prozent) der Befragten ist der Meinung, dass Datensicherheit und Datenschutz bei Gesundheits- und Fitness-Apps, Gesundheitsgeräten oder Wearables wichtig seien.

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„Egal ob Krankenversicherer, Hersteller von Fitness-Apps oder Trackern – Unternehmen sollten sicherstellen, dass Konsumenten, beziehungsweise Patienten, jederzeit das Gefühl haben, die Kontrolle über ihre Daten zu haben und dass ihre Nutzer über die Datenverarbeitung und -verwendung bestens informiert sind“, sagte Markus Braun, Head of Business Unit Reports bei YouGov. Wer die Datenschutzbedenken bei Konsumenten nicht ernst nehme, verliere wertvolles Vertrauen.

© hil/sb/aerzteblatt.de

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