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Politik

Reha-Aufenthalte wegen psychischer Erkrankungen nehmen zu

Dienstag, 21. März 2017

Berlin – Die Zahl der Reha-Aufenthalte aufgrund von psychischen Erkrankungen nimmt offensichtlich immer mehr zu. Im vergangenen Jahr habe die Deutsche Rentenversiche­rung 156.500 stationäre Rehabilitationsleistungen mit solchen Diagnosen bewilligt, berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). 2015 waren demnach 155.000 Patienten Aufenthalte in Reha-Kliniken wegen psychischer Erkrankungen zugestanden worden. Vor zehn Jahren seien es 92.750 Rehabilitationen gewesen.

Die häufigsten Diagnosen, die eine Reha notwendig erscheinen lassen, sind dem Bericht zufolge depressive Störungen und Angsterkrankungen. 2016 seien 55 Prozent der Reha-Patienten Frauen gewesen.

Die Erfolgsaussichten dieser Behandlungen bewertete die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach, in der FAZ als sehr hoch. Die Rehabili­tation ermögliche es vielen Versicherten mit psychischen Störungen, trotzdem im Erwerbsleben zu bleiben.

„Unsere Erhebungen haben gezeigt, dass bei rund 85 Prozent der Versicherten eine Rehabilitation wegen einer psychischen Erkrankung zu einer Eingliederung in das Berufsleben geführt hat“, sagte Roßbach weiter. Eine Erwerbs­minderungs- oder Altersrente hätten zwei Jahre nach der Rehabilitation nur rund 15 Prozent der Teilnehmer bezogen. © dpa/aerzteblatt.de

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