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Menschen übertragen Vogelgrippe im Kreis Cloppenburg

Mittwoch, 22. März 2017

/bidaya, stock.adobe.com

Hannover/Cloppenburg – Die auffallende Häufung von Fällen der Vogelgrippe im Land­kreis Cloppenburg führen Experten auf Schlampereien bei den Biosicherheits­maßnah­men zurück. Erkenntnisse des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) wiesen darauf hin, dass das Virus nicht von Wildvögeln oder dem Wind verbreitet, sondern durch Menschen, Fahr­zeuge und Geräte von Stall zu Stall getragen wurde, sagte Niedersachsens Land­wirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) heute.

Die FLI-Experten beobachteten teilweise gravierende Verstöße gegen die Biosicher­heitsmaßnahmen, etwa beim Transport und der Lagerung von toten Tieren, dem Aus­tausch von Geräten zwischen Betrieben. Auch seien Hygieneschleusen nicht konse­quent genutzt worden. Diese Mängel erhöhten das Risiko eines Krankheitsausbruchs, kritisierte Meyer. Bei gravierenden Mängeln drohten den Tierhaltern auch Kürzungen der von der Tierseuchenkasse gezahlten Entschädigung oder Schadenersatz­forde­rungen.

Während in den meisten Regionen Deutschlands die Vogelgrippe des hochanstecken­den Virus H5N8 auf dem Rückzug ist, waren in zwei Gemeinden im Kreis Cloppenburg immer wieder Neuausbrüche zu beklagen. Heute wurde ein erneuter Fall aus einem Pu­tenbestand in Garrel mit 14.600 Tieren bekannt. Für Menschen gilt das Virus als un­gefährlich.

Auf Bitten des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums hatten das FLI und ande­re Experten die jüngsten Ausbrüche in Garrel untersucht. Unter anderem wurden die Vi­rus­stämme genetisch untersucht. © dpa/aerzteblatt.de

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