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Ärzteschaft

Delegierte der Ärztekammer Hessen beschließen Zusatzweiterbildung Ambulante Geriatrie

Montag, 27. März 2017

Frankfurt am Main – Die Zusatzweiterbildung „Ambulante Geriatrie“ wird in die Wei­ter­bil­dungsordnung für Ärzte in Hessen aufgenommen. Das haben die Delegierten der Lan­des­ärztekammer Hessen nach kontroversen Diskussionen beschlossen, wie die Kammer heute mitteilte. Ziel sei es, die geriatrische Versorgung zu verbessern.

Der Kammer zufolge soll die neue Zusatzweiterbildung „Ambulante Geriatrie“ für das ge­ri­atrische Assessment qualifizieren. Voraussetzung für den Erwerb der Bezeichnung ist eine Facharzterkennung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung. Die Weiterbildungszeit beläuft sich auf zwölf Monate Weiterbildung in der Geriatrie bei einem Weiterbildungsbefugten für Ambulante Geriatrie sowie 60 Stunden Kursweiter­bil­dung in Geriatrischer Grundversorgung.

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Für Fachärzte der All­gemeinmedizin, Inneren Medizin, Neurologie, Psychiatrie und Psy­cho­­therapie oder Physi­ka­lische und Rehabilitative Medizin kann die Weiterbildung ab­weichend erfolgen. Notwendig ist dann ein Nachweis von 100 Stunden Fallseminare, Hos­pitationen und Praktika, davon 80 Stunden Fallseminare, hälftig auf Grundlage eige­ner Patienten/Fälle des Weiterzubildenden und hälftig auf Grundlage von vorgestellten Kasuistiken des Weiterbildungsbefugten, 20 Stunden Hospitationen oder Praktika bei an­erkannten geriatrischen Weiterbildungsbefugten sowie 60 Stunden Kursweiterbildung in Geriatrischer Grundversorgung.

© EB/aerzteblatt.de

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