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Max-Planck-Institut eröffnet „Tagklinik für Störungen der sozialen Interaktion“

Dienstag, 28. März 2017

München – Eine „Tagklinik für Störungen der sozialen Interaktion“ eröffnet das Max-Planck-Ins­titut (MPI) für Psychiatrie in München. Seine Zielgruppe sind vor allem Erwachsene mit hochfunktionalem Autismus, aber auch anderweitig psychisch Erkrankte mit symptomatischen Schwierigkeiten in der sozialen Interaktion.

Ein Team aus Psychiatern, Psychologen, medizinischen Fachangestellten und Sozialpä­dagogen erstellt für jeden Patienten ein individuelles Therapieprogramm. Die Psycho­the­rapie folgt einem verhaltenstherapeutischen Ansatz. „Ziel ist, die soziale Interaktion an­hand einer dafür entwickelten Gruppenpsychotherapie zu unterstützen“, erläuterte Leon­hard Schilbach, Leiter der Ambulanz und der Tagklinik für soziale Interaktion am MPI.

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Rund ein Prozent der deutschen Bevölkerung sind Autisten. Diejenigen mit hochfunktio­nalem Autismus haben zwar teilweise Sprachentwicklungsstörungen in unterschiedlicher Ausprägung und aufgrund ihrer ungewöhnlichen Wahrnehmung Schwierigkeiten in der sozialen Kommunikation und Interaktion, doch eine normale bis überdurchschnittliche Intelligenz. Um ihnen gegebenenfalls einen Wiedereinstieg in das Berufsleben zu er­leich­tern, unterstützt die neue Tagklinik sie auch bei der beruflichen Eingliederung. © hil/aerzteblatt.de

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