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Ausland

Kambodscha verbietet Ausfuhr abgepumpter Muttermilch in die USA vollständig

Dienstag, 28. März 2017

Phnom Penh – Kambodscha verbietet den Export abgepumpter Muttermilch in die USA vollständig. Wie aus einem Schreiben hervorgeht beauftragte das kambodschanische Kabinett das Gesundheitsministerium gestern damit, „Maßnahmen zu ergreifen, um so­fort den Kauf und Export von Muttermilch von Müttern aus Kambodscha zu unter­bin­den“. „Auch wenn Kambodscha arm ist“, müssten die Mütter im Land nicht ihre Milch verkau­fen.

Bereits vor gut einer Woche hatte Kambodscha den Muttermilchexport ausgesetzt. Da­mit reagierte die Zollbehörde des südostasiatischen Landes auf Medienberichte, denen zufolge sich arme Mütter in dem Land durch häufiges Abpumpen ein Zubrot verdienten. Hinter dem Muttermilch-Handel steht das US-Unternehmen Ambrosia Labs, das die Milch in den USA für 20 Dollar (18,60 Euro) pro 147-Milliliter-Packung verkauft.

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Die im US-Bundesstaat Utah ansässige Firma Ambrosia Lab bot die kambodschanische Muttermilch Müttern in den USA an, die selbst nicht genug Milch produzierten oder aus anderen Gründen Muttermilch zufüttern wollten. Nach dem Abpumpen in Kambodscha wurde die Milch eingefroren, in die USA verschickt und dort pasteurisiert. © afp/aerzteblatt.de

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